Das „Naturschutz-Ja“ des Landes zum geplanten Schotterabbau beim Pichlinger See durch FP-Landesrat Haimbuchner ist nicht nur eine Verhöhnung, sondern auch ein Schlag ins Gesicht von jährlich hunderttausenden Erholung suchenden Menschen, welche dort – nicht nur im Sommer – viele Stunden ihrer Freizeit verbringen.
Dass man jetzt (nachdem Stimmenverluste nicht mehr zu befürchten sind) dieses weithin bekannte und beliebte Linzer Wahrzeichen im Interesse eines rein auf Profit bedachten Unternehmens fallen ließ, ist ein unfassbarer „Tabubruch“ der zeigt, was von der vielgepriesenen Bürgernähe im Wahlkampf 2009 noch zu halten ist.
Offenbar sind unsere Politiker auch schon vom neoliberalen Virus befallen, in dessen Mittelpunkt nicht mehr der Mensch steht, sondern Mammon und Gier immer öfters unsere Lebensgrundlagen zerstören.
Josef Glück,
Enns
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