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Benachteiligt

Ab Herbst können Kinder ab dem 3. Lebensjahr kostenlos in den Kindergarten gegeben werden. Kostenlos für die Eltern. Dem Land Oberösterreich werden dadurch aber hohe Kosten entstehen. Die Betreuung der Kinder ist eben etwas wert!

Aber ist dem Land Oberösterreich die Betreuung der Kinder auch dann etwas wert, wenn diese durch die eigene Mutter oder den Vater oder durch eine Tagesmutter erfolgt?

Mütter und Väter, die sich entscheiden, zu Hause ihre Kinder zu betreuen und zu erziehen, sollen genauso ein Gehalt dafür bekommen! Warum ist nur eine Betreuung im Kindergarten etwas wert, wo wir doch wissen, dass Kinder bei Mutter oder Vater am besten aufgehoben sind! Hier wird das Urvertrauen gebildet, hier lernen die Kinder beziehungsfähig zu sein, hier wird der Grundstein für stabile Persönlichkeiten fürs spätere Leben gelegt!

Das ist eine große finanzielle Benachteiligung von Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen und erziehen! Wer aber – aus welchen Gründen auch immer – sein Kind zu einer Tagesmutter geben will, muss nach wie vor dafür bezahlen! Bei einer Tagesmutter bekommen die Kinder eine ganz spezielle, familiäre und individuelle Betreuung. Da fühlt sich ein 2½-jähriges Kind sicher wohl. Außerdem ist das eine Chance für viele Mütter, die ihre eigenen Kinder zu Hause betreuen, dass sie einen Arbeitsplatz zu Hause haben! Es geht nicht an, dass den Verantwortlichen nur die Betreuung der Kinder in einem Kindergarten etwas wert ist!

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Pühringer und sehr geehrter Herr Landesrat Ackerl, ich ersuche Sie daher, den Müttern oder Vätern, die ihre Kinder zu Hause betreuen ein Kinderbetreuungsgeld zu bezahlen und ich ersuche Sie um eine kostenlose Betreuung der Kinder bei einer Tagesmutter – unserer oberösterreichischen Familien zuliebe!

Monika Ebner,

Molln

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Was ist besser für das Kind: Mama&Papa, Oma, Tagesmutter, Krabbelstube · von alwis (217) · 27.02.2009 00:11 Uhr

Richtig - das sollte das entscheidende Kriterium sein:
Wo geht es meinem Kind am besten.
Und die Entscheidung darüber sollte bei den Eltern liegen.
Dazu befähigt und echte Wahlfreiheit haben die Eltern, wenn sie finanziell dazu in die Lage versetzt werden.

Wer mehr dazu wissen will, kann sich hier schlau machen:
http://wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=1&t=120
oder hier:
http://www.otto-wolff-institut.de/Publikationen/DiskussionPapers/OWIWO_DP_1_2007.pdf

oder hier:
http://www.hausfrauenunion.at/

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@alwis · von hopfo (2336) · 27.02.2009 07:26 Uhr

"die Entscheidung darüber sollte bei den Eltern liegen" Schwachsinn! Was ist mit Eltern die ihre Kinder missbrauchen, die ihre Kinder schlecht ernähren und nach ihrer "Tradition" erziehen. Was ist mit den Vätern, die ihren Töchtern immer wieder einreden "Du brauchst eh nichts zu lernen, weil du wirst eh einmal heiraten!"? Hast du Angst, dass die Teilzeitverkäuferinnen und Friseurinnen aussterben könnten oder dich ein qaulifiziertes Mädchen in deinem Job ausstechen könnte?

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Reif für den KIGA? · von Micca (1) · 26.02.2009 16:48 Uhr

Während die Nation sich darüber streitet, ob der Gratis-Kindergarten gegenüber Vollzeit-Müttern gerecht ist, sollte dennoch eine Frage im Vordergrund bleiben: Ist mein Kind überhaupt „reif“ für den Kindergarten?
Wenn ja, dann ist doch alles wunderbar. Wenn nicht, dann freuen Sie sich, dass Sie so verantwortungsbewusste Mütter/Eltern sind und Ihr Kind trotz „GRATIS“ nicht in den KIGA abschieben. Denn diese Entscheidung ist und bleibt unbezahlbar!!

Michaela Holzinger, Vorchdorf

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Artikel 26. Februar 2009 - 00:04 Uhr
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