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Wie lange lassen wir uns das noch gefallen?

Kürzlich las ich in den OÖNachrichten, dass bei der Lehrlingsfreifahrt anscheinend wieder einmal niemand schuld ist (siehe Mauer in Wien) und laut Herrn Steinkellner bei einer Programmumstellung mit Problemen zu rechnen sei (Vorschlag aus der Privatwirtschaft – vorher testen), weiters äußert sich erstmals der zuständige Leiter dieser Behörde (war eine Woche auf Dienstreise), wenn ein wichtiges Projekt in Betrieb geht.

Der Linzer Verkehrsstadtrat Hein hat keine Ahnung, dass es am Freitag zu einem Verkehrschaos gekommen ist (Sperre des Mona-Lisa-Tunnels), weil er bei einer Besprechung war (da kann man natürlich nicht stören – beim Kaffeetrinken).

Wissen die Verantwortlichen überhaupt noch, was bei ihren Behörden passiert (Herr Steinkellner lässt sich berichten)? Herr Luger weiß auch nicht, ob seine Verwaltungsstrafbehörde arbeitet oder nicht?
Wenn keiner der Verantwortlichen mehr weiß, was passiert (oder nicht passiert), wozu brauchen wir diese Personen noch? Wir würden uns dann deren Gehalt ersparen und könnten es für karitative Zwecke spenden und dadurch die Mindestsicherung aufbessern.

Sollte so etwas in der Privatwirtschaft passieren, geht das Unternehmen in Konkurs, und damit ist das erledigt.

Manfred Hörzi, Wels

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Artikel 13. September 2017 - 19:06 Uhr
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