Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 22. Juni 2018, 23:03 Uhr

Linz: 11°C Ort wählen »
 
Freitag, 22. Juni 2018, 23:03 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Leserbriefe

Wenn der Wolf wieder kommt

Der Ilzstädter Landtag erließ 1256 an die Bevölkerung folgenden Aufruf: „Jedermann, der im Gebiet zwischen Passau und der Großen Mühl einen Wolf zur Strecke bringt, darf dafür einen Hirsch erlegen!“

Daraufhin wurden mancherorts „Wolfsgruben“ ausgehoben, um dem scheuen Raubtier Herr zu werden. So weit ein Beispiel aus dem Mittelalter.

Der Wolf, der noch vor dem Ersten Weltkrieg aus dem Mühlviertel verschwand, wurde immer schon gejagt, weil er für Tier und Mensch gefährlich war. Und jetzt zur gegenwärtigen Situation: Der Wolf hat sich in seiner Verhaltensweise nicht geändert. Er ist und bleibt ein unberechenbares Raubtier, auch wenn Wildbiologen und diverse Aktivisten versuchen, uns einzureden, dass der Wolf scheu und ungefährlich für Mensch und Tier sei. Unser Mühlviertel ist für Wolf und Bär nicht geeignet, weil die Besiedlung und Infrastruktur den erforderlichen Raum nicht mehr geben.

Wenn sich die demografische Entwicklung so fortsetzt, dann sind in 200 Jahren große Teile des Mühlviertels wieder menschenleer, dann sind Wolf und Bär unter sich. Aber noch ist es nicht so weit. Wenn der Obmann der Bezirksbauernkammer Freistadt, Josef Mühlbachler, laut darüber nachdenkt, dass der Wolf in unserer Gegend nichts verloren hat, kann man ihm nur recht geben.

Ignaz Märzinger, Kollerschlag

Kommentare anzeigen »
Artikel 06. September 2017 - 19:58 Uhr
Mehr Leserbriefe

Ich bin optimistisch

Die Überschrift von Frau Haidens Kolumne „Wie verbindlich darf es sein?“ passt perfekt zum Zustand der ...

Kritik an Arbeitszeit?

Seit die Pläne der Regierung zum neuen Arbeitszeitgesetz auf dem Tisch liegen, gibt es hierzu heftige Kritik.

Wer schützt meine Privatsphäre?

Künftig darf die wöchentliche Arbeitszeit in 17 Wochen durchschnittlich 48 Stunden nicht übersteigen.

„Herr Vizekanzler, haben Sie den Entwurf gelesen?“

Sehr geehrter Herr Kotanko, Ihr heutiger Leitartikel regt sehr zum Nachdenken an.

ÖBB-Bahnhof Kammer

Wir entnehmen den OÖNachrichten, dass Schörflings Bürgermeister Gerhard Gründl "stinkesauer" auf die ÖBB ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!