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Wenig Kundenservice bei ÖBB

Seit Jahren fahre ich als Deutschlehrerin an einem Welser Gymnasium mit Schülern ins Theater und lege die Strecke Wels-Linz-Wels mit den ÖBB zurück.

Noch nie hat es größere Probleme gegeben, nun allerdings schon:

Obwohl rechtzeitig um Reservierung für 56 Erstklässler angesucht wurde, bekam ich eine Absage mit der Begründung, der Zug sei ausreserviert. Der als Ersatz angebotene, um eine halbe Stunde früher fahrende Zug war unmöglich zu schaffen und wurde abgelehnt. Der zweite Ersatzzug fährt so spät, dass viele auswärtige Schüler ihre Busse versäumen. Auf meinen Hinweis, wir könnten zwölf Minuten stehend nach Wels zurückfahren, kam ein Mail, das mich darauf hinwies, dass es sein könne, dass wir aus Sicherheitsgründen nicht mitfahren könnten. Was das konkret heißt, habe ich drei Tage später erfahren: Ein ÖBB-Mitarbeiter teilte mir telefonisch mit, dass uns definitiv die Mitfahrt in diesem Zug verweigert werde, da er voll sei; und ich hätte die angebotenen Ersatzzüge abgelehnt. Das bereits gelöste Ticket kann nicht mehr storniert werden, ein Bus war in der kurzen Zeit nicht mehr zu organisieren, die Westbahn-Züge haben leider auch nicht gepasst.

Das war kein Einzelfall: Theaterbesuch mit 100 Schülern. Die Sitzplatzreservierung wurde telefonisch erledigt und zugesichert. Zwei Tage später kam eine schriftliche Absage für Hin- und Rückfahrt: Die Züge seien ausreserviert, auf andere müsse ausgewichen werden – trotz zuvor zugesicherter Reservierung! Fazit: Offenbar können die ÖBB durch beispiellos schlechten Kundenservice auf langjährige und auf zukünftige Kunden verzichten.

Tamara Topolanek, Wels

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Artikel 12. Februar 2018 - 19:45 Uhr
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