Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 22. Juni 2018, 22:57 Uhr

Linz: 11°C Ort wählen »
 
Freitag, 22. Juni 2018, 22:57 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Leserbriefe

Unser Land fällt zurück

Keine der wahlwerbenden Parteien beschäftigt sich mit den entscheidenden Zukunftsfragen, sondern bleibt auf Nebenschauplätzen und bietet altbackene Rezepte.

Es schmerzt und macht wütend, dass Themen wie Standortsicherung, Wirtschaftsstärkung oder Fitmachen für den internationalen Wettbewerb nicht mehr als Überschriften oder schale Schlagwörter sind. In alter Gewohnheit werden wieder Wahlgeschenke verteilt, deren Notwendigkeit und Treffsicherheit weder geprüft, noch deren Finanzierbarkeit auch nur annähernd gesichert ist. Alle diese Geschenke werden, so die Ankündigung, mit den Milliardeneinsparungen durch eine Verwaltungsreform gegenfinanziert. In all den Jahrzehnten seit Bestehen unseres Staates wurden jedoch alle Wahlgeschenke nicht durch Einsparungen, sondern durch Steuererhöhungen und versteckte Abgabenanpassungen durch den Staatsbürger selbst finanziert.

Gerechte Einkommensverteilung, Chancengleichheit, kontrollierte Zuwanderung oder Integration werden nur mit Schlagwörtern und flapsigen Erklärungen ohne argumentativen Tiefgang präsentiert.

Dadurch wird unser Land weder zukunftstauglicher noch wettbewerbsfähiger. Unser Land wird in den internationalen Rankings weiter zurückfallen, und der Wähler wurde wieder einmal als Untertan betrachtet und als Stimmenlieferant missbraucht.

Franz Peer, Linz

Kommentare anzeigen »
Artikel 04. September 2017 - 19:28 Uhr
Mehr Leserbriefe

Ich bin optimistisch

Die Überschrift von Frau Haidens Kolumne „Wie verbindlich darf es sein?“ passt perfekt zum Zustand der ...

Kritik an Arbeitszeit?

Seit die Pläne der Regierung zum neuen Arbeitszeitgesetz auf dem Tisch liegen, gibt es hierzu heftige Kritik.

Wer schützt meine Privatsphäre?

Künftig darf die wöchentliche Arbeitszeit in 17 Wochen durchschnittlich 48 Stunden nicht übersteigen.

„Herr Vizekanzler, haben Sie den Entwurf gelesen?“

Sehr geehrter Herr Kotanko, Ihr heutiger Leitartikel regt sehr zum Nachdenken an.

ÖBB-Bahnhof Kammer

Wir entnehmen den OÖNachrichten, dass Schörflings Bürgermeister Gerhard Gründl "stinkesauer" auf die ÖBB ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!