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Silvester macht krank

Danke Ihnen sehr herzlich für Ihre kritische Berichterstattung.

Ich verbrachte die Silvesternacht im Kepler Universitätsklinikum Linz. Silvesterraketen waren – in einiger Entfernung – bereits vor 21 Uhr zu hören und zu sehen. Gegen 22 Uhr verbreitete sich trotz der großen Distanz zu den abgeschossenen Raketen und bei geschlossenen Fenstern ein unglaublich stinkender Geruch in meinem Zimmer. Das kann doch nicht gesund sein, war mein erster Gedanke. Ich füge hinzu, dass ich an einer Lungenerkrankung leide.

Wenn man dem Österreichischem Verein für Kraftfahrzeugtechnik glaubt, entsteht durch den schädlichen Rauch der Feuerwerkskörper tonnenweise Feinstaub – in dieser einen Nacht mehr als durch den Straßenverkehr eines gesamten Jahres. Nicht nur für Kranke birgt eine so hohe Menge an Feinstaub und Schwermetallpartikeln eine Gefahr. In Österreich werden zum Jahreswechsel Feuerwerke um zehn Millionen Euro gezündet. Erschütternd finde ich die Tatsache, dass weltweit der Umsatz Jahr für Jahr steigt. Ich appelliere an die Menschen, dieses Geld für sinnvollere Amüsements und Projekte zu verwenden, und vor allem an unsere Politiker, über Maßnahmen gegen diese Knallerei nachzudenken.

Erika Wagner, Mauthausen

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Artikel Erika Wagner 07. Januar 2018 - 19:26 Uhr
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