Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 22. Juni 2018, 22:59 Uhr

Linz: 11°C Ort wählen »
 
Freitag, 22. Juni 2018, 22:59 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Leserbriefe

Redet nicht nur von der Gefahr, sondern tut etwas

Landespolizeidirektor Andreas Pilsl hat natürlich recht, dass die Gefahr vom Abgleiten in die Kriminalität gegeben ist, wenn die Integration der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge versagt.

Nur liebe Verantwortliche, dann redet nicht nur von der potenziellen Gefahr, sondern tut etwas. Ich hatte vier unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als Pflegekinder. Das nicht stattfindende Erstinterview war bei Dreien fast täglich präsent.

Erste Frage beim Heimkommen am Wochenende von der Berufsschule: „Ist die Vorladung zum Interview da?“ Im Übrigen haben diese vier, nach nicht einmal zwei Jahren in Österreich, die erste Klasse Berufsschule bzw. die Hauptschule positiv abgeschlossen.

Würden wir in der Zeit die persische Sprache mit einer anderen Schrift so weit erlernen? Aber der Staat wollte uns das unter anderem durch Schulbesuchsverbot für die über 15-Jährigen verwehren. Statt Schule gab es als Ersatz 75 Stunden offiziellen Deutschkurs. Welch Hohn für uns alle. Die nicht startenden Erstinterviews haben zur Folge, dass „meine“ Burschen keine Lehrlingsfreifahrt bekamen, damit keine Jugendtickets. Dass sie keinen Moped- und keinen Autoführerschein machen dürfen, ist eine weitere Folge.

Und dass die Pflegeeltern davor auch keine Kinderbeihilfe beantragen können und damit vieles, das an die Kinderbeihilfe gebunden ist, finanzieren müssen, ist deren Privatvergnügen. Hat ihnen ja niemand angeschafft, an der schnellstmöglichen Integration dieser besonders sensiblen Asylwerbergruppe mitzuwirken.

Mag. med. vet. Andrea Tews, Pfarrkirchen
 

 

Kommentare anzeigen »
Artikel 05. September 2017 - 19:01 Uhr
Mehr Leserbriefe

Ich bin optimistisch

Die Überschrift von Frau Haidens Kolumne „Wie verbindlich darf es sein?“ passt perfekt zum Zustand der ...

Kritik an Arbeitszeit?

Seit die Pläne der Regierung zum neuen Arbeitszeitgesetz auf dem Tisch liegen, gibt es hierzu heftige Kritik.

Wer schützt meine Privatsphäre?

Künftig darf die wöchentliche Arbeitszeit in 17 Wochen durchschnittlich 48 Stunden nicht übersteigen.

„Herr Vizekanzler, haben Sie den Entwurf gelesen?“

Sehr geehrter Herr Kotanko, Ihr heutiger Leitartikel regt sehr zum Nachdenken an.

ÖBB-Bahnhof Kammer

Wir entnehmen den OÖNachrichten, dass Schörflings Bürgermeister Gerhard Gründl "stinkesauer" auf die ÖBB ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!