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Räte und Berater

Professor Sandgruber hat es in seiner Kolumne im Wochenendmagazin der OÖN auf den Punkt gebracht – Österreich, ein Land der Räte.

In Abwandlung eines Sprichwortes fällt mir dazu nur ein: „Zu viele Räte führen zur Ratlosigkeit“! Und Experten zeichnen sich oft nur dadurch aus, in einer Sache gegenteiliger Meinung zu sein. Berater und Experten in Politik und Wirtschaft werden oft als Feigenblatt der Partei bzw. der Firmenleitung benutzt, um die eigene Meinung zu stärken bzw. Verantwortung abzuschieben.

Dabei ist es sehr schwierig, Berater und Experten für deren Expertisen verantwortlich zu machen. Warum aber auch in Politik und Verwaltung, dem Sitz der vielen Räte, noch zusätzlich externe Berater zugezogen werden, ist mir rätselhaft. Ich hoffe nicht, dass es den vielen Räten an Kompetenz fehlt. Oder braucht es auch in der Verwaltung eine Art Feigenblatt, um deren aufgeblähten Apparat zu rechtfertigen?

Herwig Steindlegger, Linz

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Artikel 11. September 2017 - 17:14 Uhr
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