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Putin und seine österreichischen Freunde

Wladimir Putin hat die russische Demokratie zerstört.

 In grausamen Kriegen hat er die Tschetschenen besiegt. Er hat unter Bruch des Völkerrechts die Halbinsel Krim annektiert und einen blutigen Krieg in der Ostukraine zu verantworten. Seit langem unterstützt er die EU-feindlichen Rechtsextremisten und Rechtspopulisten Europas. Zuletzt hat er Giftgas-Assad zum Sieg im syrischen Bürgerkrieg verholfen.

Mit diesen großartigen Leistungen, hier unvollständig angeführt, hat sich Putin auch in Österreich viele Freunde gemacht. Die FPÖ hat sogar ein Kooperationsabkommen mit der Putin-Partei geschlossen. Jetzt hat der syrische Diktator die Enteignung von Millionen Flüchtlingen beschlossen. Ihnen wird nach dem Kriegsende die Rückkehr in ihre Heimat unmöglich gemacht. Das ist ganz und gar nicht im Interesse Österreichs. Daher sollten die Putin-Freunde ihr Idol um Hilfe bitten.

Die FPÖ, sehr an einer Rückkehr der Flüchtlinge interessiert, könnte gar mit einer Aufkündigung des Kooperationsabkommens drohen. An der Reaktion Putins ließe sich erkennen, ob die Freundschaft zu ihm etwas wert ist, oder ob seine Freunde vielleicht doch nur von ihm benützt werden.

Mag. Alois Floimayr, Buchkirchen

 

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Artikel 05. Juni 2018 - 19:30 Uhr
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