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Photovoltaik

Ich bin seit 2014 Betreiber einer Photovoltaikanlage auf meinem Haus.

Daher kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Art der Stromerzeugung zwar sehr beworben wird, die Beratung über die sinnvolle Betreibung der Anlage sowohl von den ausführenden Firmen, von der Energie AG als auch der Politik äußerst mangelhaft ist und nur den jeweils eigenen Interessen dient.

Strom darf nur über einen Zähler im Haus geliefert und bezogen werden.

Folge: Der erzeugte und gelieferte Strom darf nicht für einen anderen Zähler im eigenen Haus verwendet werden. Der Strom geht von Zähler zu Zähler (zirka 20 Zentimeter weit), und dafür wird dann Netzgebühr und Steuer verrechnet.

Ich darf den Strom aus der Photovoltaikanlage auch nicht für die installierte Wärmepumpe verwenden, da diese über einen anderen Zähler abgerechnet wird.

Für gelieferten Strom bekomme ich einen Zuschuss von zirka 3,5 Cent/kWh vom Land Oberösterreich, den wir uns eigentlich selbst bezahlen müssen.

Wenn man zumindest den Strom für das eigene Haus beziehen dürfte und dafür die Förderung weglassen würde, wäre das wesentlich vernünftiger.

Meiner Meinung nach sollte auch die Förderung für die Errichtung gestrichen werden und die gesamte Nutzung kundenfreundlich und ehrlich gestaltet werden.

Derzeit sehe ich ein gutes Geschäftsmodell für Energie AG (Stromlieferant), Politik und Wirtschaft, aber nicht für den Betreiber.

Günther Glösl, Bad Ischl

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Artikel 06. Juni 2018 - 19:48 Uhr
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