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Nicht jeder kann ein Jägerstätter sein

In der ORF-Sendung „Im Zentrum“ wurde die Frage gestellt, ob die vielen Beiträge zum Gedenkjahr nicht kontraproduktiv wären.

Der bekannte Maler Arik Brauer meinte dazu: „Wie lange wollen die Menschen sich anhören, dass ihr eigener Großvater ein Verbrecher war. Natürlich war er’s, auch wenn er kein SS-Mörder war. Er war zumindest in einem Militär, das ein Verbrechermilitär war.“


Es ist allseits bekannt, dass Österreicher nicht nur Opfer, sondern leider auch Täter waren. Aber deshalb Zigtausende Soldaten in der deutschen Wehrmacht so zu verunglimpfen, ist auch nicht die feine Art. Nicht jeder kann ein Jägerstätter sein, der den Wehrdienst verweigerte.


Denn Heldentum kann man – wie schon der bekannte Psychiater Viktor Frankl meinte – nur von einem Menschen verlangen: nämlich von sich selbst. Leider sieht man in den Fernsehberichten immer nur die, die so zahlreich dem Führer am Heldenplatz zujubelten.


Werner Pfeffer, Traun

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Artikel 13. März 2018 - 19:34 Uhr
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