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Mühlkreisbahn

Die Mühlkreisbahn um viel Geld für knapp 200 Personen auf einem gemischten Gleis über die Donau zum Bahnhof führen? Da haben sich Experten zusammengetan und auf Kosten der Steuerzahler Studien durchführen lassen, welche von jedem vernünftig denkenden Mitbürger gemacht werden könnten.

Diese Experten plus die zuständigen Politiker sollten sich aufmachen und einen Tag an der Mühlkreisbahnstrecke im Bereich Auberg – Bahnhof Haslach (der ist übrigens vier Kilometer von Haslach entfernt) verbringen.

Die Gemütlichkeit wird kaum von vorbeifahrenden Zügen gestört. Es könnten zum Zeitvertreib Wetten abgeschlossen werden, wer mehr als fünf Personen in den jeweiligen Zügen sieht.

Nur von Rottenegg bis Urfahr gibt es Einwohnerzahlen entlang der Strecke, die das Betreiben eines Massenverkehrsmittels wirtschaftlich erscheinen lassen. Zum Bedienen der Fahrgäste Aigen-Rottenegg kann man um die Millionen, die für die Bahngleise und Erhaltung von Lokomotiven aufgewendet werden müssen, umweltschonendere Busse und Personal finanzieren, eine vernünftige Taktfrequenz eingeschlossen. Auch kann ein zentraler Busbahnhof mit Parkmöglichkeit für Pendler geschaffen werden. Busse haben den Vorteil, dass ohne Probleme kleinere Orte angefahren werden können.

Für die Mühlkreisbahn gibt es die Möglichkeit, als Museums- oder Ausflugsbahn Touristen anzulocken oder die Trasse als wunderschönen Radweg zu verwenden.

Ich hoffe, dass der neue Landeshauptmann und auch die betroffenen Politiker vor der Entscheidung noch einmal den Hausverstand walten lassen.

Reinhard Baumann, Lichtenberg

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Artikel 16. März 2017 - 19:31 Uhr
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