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Mindestlohn: Der Hausverstand hat recht

Die neue WIFO-Studie bestätigt, was der Hausverstand sagt.

Ein Mindestlohn von 1500 Euro brutto monatlich würde die Volkswirtschaft per Saldo nicht belasten: Denn die damit verbundenen Einkommenssteigerungen würden in hohem Maße sofort konsumiert und damit die Binnennachfrage erhöhen, was wiederum die heimische Wirtschaft stützen würde. Die durchschnittliche Lohnerhöhung für die davon profitierenden Menschen wäre beträchtlich: +17 Prozent berichteten die OÖNachrichten. 291.000 Menschen bzw. neun Prozent der unselbstständig Beschäftigten würden profitieren. Laut AK-Ökonom Markus Marterbauer wären 31.000 Menschen nicht weiter armutsgefährdet, der Anteil an „working poor“ würde markant sinken.

Warum ständig der Konjunktiv? Das WIFO hat für die Studie die Einführung des Mindestlohns mit 2017 zugrunde gelegt. Die Einführung soll jedoch nicht 2017, sondern etappenweise bis zum Jahr 2020 erfolgen. Und da wird die Inflation von den 1500 schon kräftig was abgebissen haben – leider. Deshalb sollte der Betrag von 1500 Euro jedenfalls inflationsgemäß bis zum Zeitpunkt der Realisierung des Mindestlohnes erhöht werden, um auch im Jahr 2020 die gleichen Wirkungen zu erzielen. Und leider auch der späte Realisierungszeitpunkt. Denn die positiven Effekte könnten wir sofort gebrauchen.

Mag. Josef Pürmayr, Sozialplattform Oberösterreich

 

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Artikel Josef Pürmayr 08. September 2017 - 18:56 Uhr
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