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Mein Tagebuch

Betreff: „Wilmas Tagebuch“, OÖN vom 2. September

Mit Begeisterung und Freude habe ich den Artikel über die aus meiner Heimatstadt stammende Frau Wilma und ihre Tagebücher gelesen. Ich habe 2013 mit Tagebuchschreiben begonnen. Der Grund dafür war, dass ich nach meiner Pensionierung in eben diesem Jahr Schlafprobleme bekam. Massive. Durch das Aufarbeiten meines Tages, wollte ich mir so die Nacht „ebnen“.

Mittlerweile ist es mir ein liebes, unverzichtbares Hobby geworden. Anders als bei Frau Wilma lese ich kaum oder nur selten in meinen alten Büchern, denn das Leben bringt jeden Tag Neues, das meinen Alltag fordert. (Ausgenommen sind Reiserouten, denn da steckt oft manch wertvolle Erfahrung drin.)

Ich zeichne in meine Bücher, klebe hinein ... alles was mir Spaß macht. Ich werde manchmal belächelt, bewundert, bestaunt, wie eine seltene Spezies Menschen, die wohl – wie die Dinosaurier – zu einer bald ausgestorbenen Rasse zählen.

Meinem mir angetrauten Gatterich wär’ um die Zeit schade.

Papier und Malstifte liebe ich schon seit Kindertagen. Und ein schönes, weißes Blatt Papier ist eine Herausforderung an mich. Beschreib mich ...

Danke für diesen Artikel in der prallen Samstagsausgabe!

Eva Maria Kiesenhofer, Wels

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Artikel 04. September 2017 - 19:26 Uhr
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