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Liebe Eltern, empört euch, aber rechtzeitig!

„Die Schwächen im Lesen, Schreiben und Rechnen den Schulen anzulasten, ist ungerecht! Das muss man täglich zu Hause üben – wie meine Mutter mit mir!“

Also sprach jüngst ein Bekannter, Mittsechziger, Jurist, die Eltern zwar bildungsfern, aber hoch bildungsinteressiert. Schon in den 50er-Jahren fand das regelmäßige Üben in der Halbtagesschule oft kaum Platz – und heute, da das „Gefäß Schule“ mit Projekten, Erziehungs- und anderen Aufgaben hoffnungslos überladen ist, erst recht nicht!

Schulanfang – jede Lehrperson einer ersten Klasse in Gymnasium oder Neuer Mittelschule weiß, dass nun wie alle vier Jahre von bestimmten Lehrern bestimmter Schulen besonders gut vorbereitete und auffallend schwache Schüler in die Schule strömen werden. „All die Jahre hörte ich von der Lehrperson, dass alles bestens ist, und jetzt wurde unser Sohn nicht für die AHS zugelassen“ – diese traurige Erkenntnis trifft jährlich Tausende von Eltern.

Wie das? Immer noch wünschen sich viel zu viele Lehrer sogenannte „homogene“ Klassen – aus vordergründiger Bequemlichkeit! Wirkliche Könner schaffen es, das „Leistungsgefälle“ innerhalb der Klasse positiv zu nutzen – indem sie die Kinder erfolgreich dazu anleiten, voneinander zu lernen!

Wann sollten alle Alarmglocken in Elternköpfen schrillen? Wenn Lehrer fordern, dass Eltern ihre Kinder zu Hause nicht fördern, die Hausübungen nicht durchsehen, die Vokabel nicht gemeinsam wiederholen – „weil sich dadurch der Abstand zu den schwachen Schülern ausweitet und dies für mich als Lehrer unbequem ist!“. Ob die Kinder bei einer solchen oder bei einer verantwortungsbewussten Lehrperson landen, ist Schicksal. Dem muss man begegnen, indem die Eltern gegen diese Lehrerhaltung opponieren und zwar kompromisslos, mit allen Mitteln bis hin zur medialen Öffentlichkeit und zum Schulwechsel!

Prof. Ernst Smole, Wien

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Artikel 06. September 2017 - 19:56 Uhr
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