Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 22. November 2017, 02:41 Uhr

Linz: 6°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 22. November 2017, 02:41 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Leserbriefe

Jahrmarktgelände

Die Provinz-Posse rund um den wichtigsten und bisweilen auch einzigen Linzer Park-and-ride-Parkplatz erinnert weniger an den traditionellen Volksfestrummel, ...

...sondern leider eher an einen politischen Jahrmarkt der Eitelkeiten zwischen Stadt, Land und den Parteien sowie den Ressorts ...

Es ist schon eigenartig, dass die Sperre nun so plötzlich verhängt wird, obwohl das Widmungsproblem den Linzer Stadt-Oberen schon länger bekannt ist. Das erweckt den Eindruck einer Kollektivstrafe, weil man die gewünschte Gebührenpflicht nicht durchsetzen konnte. Zudem frage ich mich auch, wie man die zahlreichen weiteren öffentlichen Veranstaltungen im Stadtzentrum (Marathon, Linz-Fest, Pflasterspektakel, Klangwolke, „Krone“-Fest ...) ohne entsprechende alternative Stellflächen für Besucher noch abwickeln kann. Linz wird dadurch als Arbeits- und Wirtschaftsstandort jedenfalls sicherlich nicht attraktiver!

Wien hat seit der großzügigen Erweiterung der Kurzparkzonen mit einem eklatanten Fachkräftemangel zu kämpfen. Nur die Linzer verlassen sich anscheinend noch immer blind darauf, dass die Pendler wie auch die Konsumenten trotz der prekären Verkehrssituation weiterhin den Linzer Betrieben die Nibelungen-Treue halten: Wenn sie sich da bloß nicht täuschen! Vielleicht hilft, nach dem Vorbild einer Kräuterlimonade, ja auch die folgende martialisch mahnende Mühlviertler „Alm-Feixn“: Waun de da kan Parkplotz ham, daun fahr i wieda hoam...

Florian Stadler, Aschach/Donau

Kommentare anzeigen »
Artikel Florian Stadler 10. September 2017 - 18:28 Uhr
Weitere Themen

Die Bösen und die Guten

„Die Freiheitlichen sind keine Rechtspopulisten, sondern Rechtsradikale“, so der Gutmensch Konstantin ...

Unvereinbare Standpunkte

In Österreich haben Parteien eine klare Mehrheit gewonnen, die die Frage der Einwanderung angesprochen ...

Caesar & Mauthausen

„Caesar hatte den Rheinübergang beschlossen. Tatsächlich gelang die Errichtung einer hölzernen Jochbrücke.

Brücke, Parkplatz: Warum hat die Politik keinen Plan?

Als geborene Oberösterreicherin, die seit mehr als 15 Jahren in NÖ verheiratet ist, fühle ich mich ...

Nicht gegen die freie Rede

Betrifft: Veranstaltung der Burschenschaft Eysn
Meistgelesene Artikel   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!