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Integration – wozu?

Integration vom ersten Tag an war die Devise, als die vielen Flüchtlinge ins Land strömten.

Enorm viele Helfer und Helferinnen engagierten sich, um mitzuhelfen, die Flüchtlinge zu versorgen und Integration zu leben. Ohne die Ehrenamtlichen wäre die Situation niemals zu bewältigen gewesen.
Nunmehr zeigt sich, das die Integrationsschritte für die Katz sind, weil zu viele negative Bescheide ausgestellt werden und dort liest sich so was: ... „Sie haben die Deutschprüfung A2, Sie sind in der Gemeinde aktiv und legen Integrationsschreiben vor, Sie haben einen Lehrplatz ... Sie haben einen Werte- und Orientierungskurs besucht ... Sie engagieren sich in der Unterkunft bei diversen Hilfstätigkeiten und können dolmetschen für andere“... und dann weiter: „... daher wie festgestellt wird, sind Sie mobil, gesund sowie anpassungs- und arbeitsfähig. Vor Ihrer Ausreise aus dem Iran konnten Sie als Schneider Ihr Überleben sichern. Auch in Österreich bewiesen Sie Ihre Lern- und Anpassungsfähigkeit“... „eine Abschiebung nach Afghanistan ist zulässig“. Obwohl diese Personen das Land Afghanistan nur vom Fernsehen kennen. Es scheint überhaupt keine Rolle zu spielen , ob sich jemand integrieren will oder nicht. Alles Tun kann gedreht und gewendet werden, um es zum Nachteil der Betroffenen zu machen. Was anfangs gut gemeint war – wir sollten zusammenhelfen und die Menschen schnell integrieren –, wird nun zum Bumerang.

Margarete Aschauer, Bad Kreuzen

 

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Artikel Margarete Aschauer 12. Januar 2018 - 18:51 Uhr
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