29. September 2017 - 19:33 Uhr · Manfred Stadler · Leserbriefe

Hat uns der Wohlstand unachtsam gemacht?

Sind uns denn unser Land, unser Leben, unser Frieden und Wohlstand gar nichts mehr wert?

Wahrscheinlich ist gerade der Wohlstand unser Problem. Er hat uns unachtsam, blind und träge gemacht. Was uns nicht unmittelbar unter die Haut geht, wird verdrängt oder erst gar nicht wahrgenommen. Hubert von Goisern hat dazu in einem seiner Lieder einen treffenden Refrain geschrieben: „Oba solang no de Musi spült und da Kruag mit Bier se füllt, bleibn ma nu a wengal sitzn ...“

Lassen wir alles beim Alten, wird schon nicht so schlimm werden. So sind viele Menschen zu bequem und zu feige zum Handeln. Nicht einmal unser Wahlverhalten wollen wir ändern, zu groß ist die Angst vor Veränderung. Doch ohne es in vollem Umfang wahrzunehmen, werden wir bereits verändert!

Hohe Werte wie Sicherheit und Meinungsfreiheit gehen langsam den Bach runter, unsere christliche Kultur und Lebensweise wird schrittweise abgeschafft. Was für eine leichte Beute wir doch sind! Aber rollen wir unseren Zuwanderern weiterhin den roten Teppich aus, egal wie schlecht sich diese auch benehmen mögen. Schließlich sind wir tolerant, weltoffen und gebildet. Nachsatz: und dekadent. Hochmut kommt vor dem Fall! Und wir sind bereits im Fallen!

Manfred Stadler, Linz

Quelle: nachrichten.at
Artikel: http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/Hat-uns-der-Wohlstand-unachtsam-gemacht;art11086,2693050
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