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Geplante 110-kV-Freileitung

Seit Anbeginn der Verhandlungen vor rund 15 Jahren haben sich die betroffenen Grundstückseigentümer unisono bereit erklärt, ihre Zustimmung für eine Verkabelung besagter Stromschiene zu geben. Dieses Angebot wurde bis jetzt von der Energie AG nicht angenommen.

Wir Grundeigentümer sehen uns nicht nur unseren Nachkommen, sondern auch den Anrainern aus guten Gründen verpflichtet: keine Parteienstellung für Anrainer, kein Schutz vor nachträglicher Aufrüstung, eine erhebliche Wertminderung der Liegenschaften (bis zur Unverkäuflichkeit von Wohnobjekten und Baugründen), mögliche Beeinträchtigung der Gesundheit (ohne Haftung der Betreiber) und negative Wirkung auf das Landschaftsbild sowie eine nachhaltige Belastung der nachbarlichen Beziehungen. Geld vergeht – Leitung steht! Sie steht ja auch noch, wenn keiner der Verantwortlichen der EAG und Politik mehr im Amt sein wird.

Nicht einmal alle Betriebe werden noch vorhanden sein, wenn die Bevölkerung immer noch in den zweifelhaften Genuss dieses Bauwerks kommt. Ich persönlich kann und will (noch) nicht glauben, dass sich Menschen- und Naturschutz einmal mehr dem Kapital beugen muss. Besonders schmerzt mich, dass ausgerechnet vor wirtschaftlichen und demokratischen Klammern christlichen Inhalts vermehrt negative Vorzeichen stehen. Auch wir Menschen des ländlichen Raums sind Teil der Gesellschaft – mit erheblichem wirtschaftlichen, sozialen und politischen Potenzial. In diesem Sinne ein Dankeschön an alle, die sich an unserer Bürgerinitiative bereits beteiligt haben, und ein Appell an die Wirtschaftstreibenden im Großraum Pramtal Süd, unser Bemühen für eine bedarfsgerecht dimensionierte, umwelt- und sozialverträgliche Kabellösung zu unterstützen.

Anna Kaiser, Taiskirchen

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Artikel 10. Mai 2013 - 00:04 Uhr
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