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Geisterzug

Mit großem Interesse habe ich den Bericht in den OÖN zu der Trasse der Mühlkreisbahn über die neue Brücke gelesen.

Unverständlich für mich ist, dass für 200 Fahrgäste, die zum Bahnhof die Mühlkreisbahn benützen, und parallel zur neuen Straßenbahnlinie Ost eine eigene Bahntrasse gebaut werden soll. Tagsüber wahrscheinlich ein Geisterzug ohne Fahrgäste. Warum führt man die Straßenbahn nicht bis Rottenegg und macht dort den Umstieg zum oberen Mühlviertel? Bei der Fahrt nach Linz können die Orte Walding, Ottensheim und Puchenau bestens eingebunden werden. Weiters könnte die Straßenbahn auf der bereits bestehenden Straßenbahnlinie über die Landstraße bis zum Bahnhof fahren. Die zusätzliche Bahntrasse wäre nicht nötig. Ich bin der Meinung, dass, bevor man einen Geisterzug plant, die RegioTram Pregarten-Linz, mit täglich 15.000 Fahrgästen und gleicher Spurbreite wie die Linzer Straßenbahn, in die Planung einbezogen werden muss.

Bürgermeister Wilhelm Wurm, Unterweitersdorf

 

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Artikel 07. März 2017 - 19:06 Uhr
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