Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 22. Juni 2018, 22:58 Uhr

Linz: 11°C Ort wählen »
 
Freitag, 22. Juni 2018, 22:58 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Leserbriefe

Diesel, Waldsterben und Klimawandel

Der Klimawandel mit den steigenden Temperaturen und dem starken Rückgang unserer Gletscher wird ausschließlich der Menschheit zugeordnet.

Auch ich bin ein Befürworter für mehr Umweltschutz, effizienteren Energieeinsatz und bessere Luft. Aber ist für die weltweite Klimaerwärmung wirklich der Mensch verantwortlich?

Vor zirka zehn bis fünfzehn Jahren gab es so wie jetzt beim Diesel eine Hysterie wegen des Waldsterbens. Bald sollte es in Europa wegen der Umweltbelastung keine Wälder mehr geben. Mittlerweile wächst der Waldbestand in Österreich jährlich extrem. Keiner spricht mehr vom Waldsterben!

Erwiesen ist, dass es in Europa vor 1850 viel kälter war und damals unsere Gletscher doppelt so groß waren. Ab dann zogen sie sich zurück. War 1850 auch schon der Mensch mit seinen Autos verantwortlich? Gleichzeitig weiß man, dass nochmals einige hundert Jahre zuvor am Kitzsteinhorn und anderswo Almböden bestanden haben. In Leonding, zum Beispiel in der Ortschaft Bergham, gibt es schon immer den sogenannten Weinbergweg. In den OÖN lese ich in einem großen Bericht über die Feigenzucht, dass schon vor Jahrhunderten in Mitteleuropa Feigen angebaut wurden und dann wörtlich weiter: „Es waren wohl längere Kälteperioden, die diese Tradition stoppten.“

Das zeugt davon, dass es eine Zeit gegeben haben muss, in der es Weinanbau gegeben hat. Dann lange Zeit nicht mehr.

Ich folge daraus, dass der Klimawandel über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende betrachtet werden muss und nicht nach den letzten 50 oder 100 Jahren. Dass es derzeit wärmer wird, ist aber unbestritten. Dass sich damit viel Politik und Gewinn für manche Sparten machen lässt, wohl auch.

Dr. Herbert Sperl, Leonding

Kommentare anzeigen »
Artikel 04. September 2017 - 19:28 Uhr
Mehr Leserbriefe

Ich bin optimistisch

Die Überschrift von Frau Haidens Kolumne „Wie verbindlich darf es sein?“ passt perfekt zum Zustand der ...

Kritik an Arbeitszeit?

Seit die Pläne der Regierung zum neuen Arbeitszeitgesetz auf dem Tisch liegen, gibt es hierzu heftige Kritik.

Wer schützt meine Privatsphäre?

Künftig darf die wöchentliche Arbeitszeit in 17 Wochen durchschnittlich 48 Stunden nicht übersteigen.

„Herr Vizekanzler, haben Sie den Entwurf gelesen?“

Sehr geehrter Herr Kotanko, Ihr heutiger Leitartikel regt sehr zum Nachdenken an.

ÖBB-Bahnhof Kammer

Wir entnehmen den OÖNachrichten, dass Schörflings Bürgermeister Gerhard Gründl "stinkesauer" auf die ÖBB ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!