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Die Krankenfürsorge und der Selbstbehalt

Was mir am meisten in der unsachlich geführten Diskussion zum Erhalt der Krankenfürsorgen fehlt:

Niemand hat bis jetzt erwähnt, dass wir Mitglieder dieser kostengünstigst – von ehrenamtlichen Mitglieder-Funktionären mit nur geringer Aufwandsentschädigung geführten – selbstverwalteten Kranken- und Unfallversicherung, einen 10-prozentigen Selbstbehalt der Arztkosten zu zahlen haben!

Hinzu kommt, dass wir die Rechnungen der Arzthonorare in vielen Fällen sofort nach dem Arztbesuch oder spätestens am Ende jeden Monats erhalten, womit wir auch immer wissen, was uns in Rechnung gestellt wird und so auch laufend über die Kosten unserer Gesundheitsversorgung informiert sind und eine Kontrolle haben. Stellt ein Arzt oder Facharzt ohne KFG-Vertrag ein höheres Honorar in Rechnung, wird auch nur vom satzungsgemäßen Honorar abzüglich des 10-prozentigen Selbstbehaltes an das KFG-Mitglied vergütet.

Unser System spart auch in vielen Fällen bei Medikamenten, die heute Standard der Medikation sind, die Chefarztpflicht (außer bei wirklich teuren)! U. a. auch deshalb von einer Zwei-Klassen-Medizin zu sprechen ist unfair und „vergisst“ die hohen Kosten der vielen Chefärzte bei GKK und anderen Nicht-KFG-Krankenversicherungen.

Zu meiner Person – ich bin nur ein kleiner Beamtenpensionist weit unter der ASG-Höchstpension und somit kein zu beneidender „Besserverdiener“, aber ein überzeugter Verfechter für die Beibehaltung des Krankenfürsorgesystems als Selbstzahler.

Wilhelm Lindner, Wartberg/Aist

 

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Artikel 04. Juni 2018 - 19:57 Uhr
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