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Arbeitslosengeld neu: Die totale Verunsicherung

Ich habe den Eindruck, dass gerade bei diesem Thema seitens ÖVP und Wirtschaftskammer sehr einseitig und unvollständig argumentiert wird.

Seitens der WK – siehe Leserbrief von Dr. Prugger in den OÖN – wird der Generalverdacht erstellt, alle Bezieher von Notstandshilfe haben sich’s auf Kosten der Allgemeinheit und Steuerzahler gerichtet. Unbeschränkte Notstandshilfe, geringfügige Beschäftigung und ein wenig Pfusch reichen, um in Österreich ein geruhsames Leben zu führen. So etwas nennt man Pauschalverdacht.

Ich suche seit Herbst 2012 einen qualifizierten Job und habe weit über 300 Bewerbungen – auch für geringfügige Beschäftigung – geschrieben. Antwort gibt es leider nur selten und wenn, dann heißt es, ich bin überqualifiziert.
Weiters wird beim Thema Streichung der Notstandshilfe bei den Folgen immer nur vom Vermögen ab 4200 Euro gesprochen. Jemand, der über 30 Jahre beruflich tätig war, hat für sein Alter vorgesorgt, und dann wird es richtig ungemütlich. Denn wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es bei Überschreiten der aktuellen Vermögensgrenze kein Geld aus der Mindestversicherung, die Krankenversicherung muss selbst bezahlt werden und es werden auch keine Pensionszeiten angerechnet. Soll es also dann soweit kommen, dass in der Folge auch keine Pension bezahlt wird?

Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Thema wie auch die Aktion 20.000 zuerst analysiert und erst dann ein sozial verträglicher Vorschlag für Arbeitslosengeld neu gemacht wird. So hat man nur eines erreicht, nämlich eine totale Verunsicherung der Betroffenen – so wie bei mir.

Mag. Albert Ortner, per E-Mail

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Artikel 10. Januar 2018 - 21:17 Uhr
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