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Am Linzer Hauptbahnhof

Es war für mich und viele andere Pendler eine neue Erfahrung, wie die ÖBB mit Krisenmanagement umgehen.

Junge Menschen haben sich im Internet schlau gemacht, was los ist, während sich ältere Mitmenschen gegen 7.45 Uhr noch angestrengt haben, endlich eine Fahrkarte am Automaten zu bekommen. Züge sind jedoch keine verkehrt, und es war weit und breit keiner zu finden, der auch nur im Ansatz weitergeholfen hätte. Lediglich in der ÖBB-Lounge und beim Fahrkartenschalter haben sich ein paar Mitarbeiter wie in einem Bunker verschanzt, um vor fragenden Fahrgästen unentdeckt zu bleiben.

Hervorheben möchte ich jenen netten ÖBB-Mitarbeiter, der im Alleingang die Menschenmassen mit einer gehörigen Portion Humor und Geduld koordiniert in die richtigen Busse gesetzt hat. Ihm gebührt ein Dankeschön!

Gerhard Klammerberger, Gallneukirchen

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Artikel Gerhard Klammerberger 09. April 2017 - 19:59 Uhr
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