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Ärztemangel

Einer der wesentlichen Gründe für den Ärztemangel in Österreich ist die Auswanderung nach dem Studium in die Schweiz und nach Deutschland.

2013 waren 2173 österreichische Ärzte in Deutschland, 592 waren es zehn Jahre zuvor. 80 Prozent der österreichischen Ärzte in Deutschland sind in Krankenhäusern beschäftigt. Der Rest als niedergelassene Mediziner und in der Forschung.

Die Gründe:

Die Arbeitsmodelle in Deutschland sind wesentlich flexibler; die Entlohnung ist meist das Zwei- bis Vierfache; Wettbewerbsnachteile in Österreich; Überfrachtung in Österreich mit bürokratischen Tätigkeiten der Ärzte (in den Spitälern bis zu 60 Prozent der Zeit); die Arbeit in Deutschland ist professioneller, man kann sich intensiver auf die ärztlichen Tätigkeiten konzentrieren; überbordende Bürokratie in Österreich;
fehlende flexible Arbeitszeiten für Frauen.

Ohne mehr Flexibilität, Reformen, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit ist man im Verbund der EU leider nur zweiter Sieger. Das gilt nicht nur für Medizintechnik, sondern allgemein für Industrie, Wirtschaft und auch für das Finanzsystem. In der Länderunion mit gleicher Währung ist der Euro für ein Land mit niedriger Profitabilität ganz schnell zu teuer mit negativen Folgen.

Karl Jobst, per E-Mai

 

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Artikel 08. Februar 2018 - 21:51 Uhr
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