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Gulasch und Tafelspitz

Österreich-Ungarn – das Ende dieser Beziehung ist offen.

Unser Nachbar Ungarn befindet sich in einer Notlage, die ihresgleichen sucht. Der Kurs der Währung schmiert ab, die Staatsverschuldung liegt bei 82 Prozent, Ungarn benötigt 20 Milliarden Euro um die Pleite verhindern zu können. Damit ist es vom Währungsfonds abhängig, und wenn sie es recht bedenken, dürfte vielen Ungarn diese Situation gar nicht so ungelegen kommen. Ihr Glück im Unglück besteht nämlich darin, dass der größenwahnsinnige Premier Orban erpressbar geworden ist. Frisches Geld wird es für Ungarn nur geben, wenn es auf den Boden der Grundrechte zurückkehrt.

Ausgestattet mit einer Verfassungsmehrheit hat Viktor Orban diese Rechte getreten, er hat die Gewaltenteilung zerschlagen, 250 missliebige Richter in die Rente geschickt, Medien an die kurze Leine genommen, die Nationalbank unter politische Aufsicht gestellt. Orban hat die Verfassung umschreiben lassen, mit dem Ziel, seine Herrschaft auf Jahre zu sichern. Ungarn liegt Russland und Weißrussland derzeit näher als Kerneuropa, dem es zugehört.

Längst ist dieser ungarische Sonderweg daher ein europäisches Problem, und es wundert, wie gering die Empörung darüber ausfällt. Wirtschaftlich ist Ungarn auch ein innerösterreichisches Sorgenkind geworden. Österreichische Firmen haben die Möglichkeiten im früheren Ostblock konsequenter genutzt, wobei nicht allein die geografische Nähe eine Rolle gespielt hat, sondern auch geschichtliche Gemeinsamkeiten. Österreichische Banken und Versicherungen dominieren in Ungarn. Österreich-Ungarn ist wieder auferstanden.

Allerdings ist aus der geschäftlichen Möglichkeit eine potenzielle Bedrohung geworden, überstrahlt von den politischen und wirtschaftlichen Zuständen in Ungarn, die überdecken, dass die Geschäfte im ganzen ehemaligen Osten zwar risikobehaftet sind, aber nicht durchwegs so, wie es im unmittelbaren Nachbarland der Fall ist. Das Ende dieser Ost-Story ist damit offen.

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OÖN BLIND auf dem Auge mit dem „A“ · von herbertw (12245) · 28.01.2012 16:11 Uhr

CR Mandlbauer schreibt hier – über Ungarn - ganz genau, wie es ist:

• Notlage
• Abgeschmierte Währung
• 82% Staatsverschuldung
• 20 Milliarden Euro Bedarf
• Größenwahnsinniger Premier
• Ungarn erpressbar geworden durch Geldnöte
• Premier tritt – wahl-demokratisch legitimiert – die Grundrechte
• Gewaltenteilung zerschlagen
• Missliebige Richter entfernt
• Medien zensuriert
• Nationalbank politisch kontrolliert

DASS UNS in Österreich GANZ GENAU DIE GLEICHEN ZUSTÄNDE DROHEN, WENN DIE FPÖ AN DIE REGIERUNG KOMMT, SCHREIBT ER ABER NIE.

W a r u m NICHT?

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ungarn · von derpetrifischer (108) · 29.01.2012 23:04 Uhr

wenn die verschwender - sozis aber noch länger an der regierung bleiben, dann geht es noch viel schneller. die fpö kann einen staat gar nicht so ruinieren, wie es die spö tut.

feymann der ersatz-sinowatz!!!!!

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@derpetrifischer: Diese Aussage ist … · von herbertw (12245) · 30.01.2012 09:05 Uhr

… reinste rechte Propaganda, die INSBESONDERE durch unsere FPÖVP-Vergangenheit unzweideutig widerlegt wird.
Auch der Untergang Kärntens mit der notwendigen Notverstaatlichung der Kärntner Landesbank könnte keine klarere Sprache sprechen.

Wieso sehen das die Rechts-Grotesken nicht?
Weil sich die Rechts-Groteske und die „Wahrheit“ halt diametral widersprechen. Das muss an deren IQ liegen, der nicht neidisch macht. grinsen

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Artikel 28. Januar 2012 - 00:04 Uhr
Gerald Mandlbauer
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