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Der Pendler aus der Notenbank

Linz-Wien-Frankfurt: Ewald Nowotny startete als Wissenschaftler und Politiker in Oberösterreich. Beim Bawag-Desaster wurde er als roter Retter gefeiert. Heute ist er im EZB-Rat eine Schlüsselfigur im Kampf gegen die Schuldenkrise. Das bringt ihm Respekt ein – und erbitterte Feindschaft.

9 Kommentare 20. Januar 2012 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
gegenstrom (5974)
27.04.2012 09:49 Uhr
Ein Mann der nichtssagenden Worte

Wenn man dem zuhört, dann ist man nachher genau so klug wie vorher - denn außer viel Worte sagt er NICHTS konkretes!

Was wäre wenn man die Nationalbank abschaffen würde - die braucht man sicher nicht mehr seit die EZB regiert!

(0)
eulenauge (16071)
27.04.2012 10:41 Uhr
Ein Mann der nichtssagenden Worte

Das gehört zur Job-description bei einem Notenbänker.

(0)
peas (1183)
20.01.2012 11:48 Uhr
stetig geladener gast

auf der insezenierten orf puppenbühen, das ist meine assoziation. die feuerlöscher verrichten ihre arbeit. der eine medial über den orf, der andere im hintergrund als berater oder anwalt - moral und ethik ade.

eigentlich müsste der mündige orf zuseher den viel-zitierten wanderpredigern eines novotnyschen zuschnitts, durch einfaches kanal-wechseln oder ausschalten, den schwachsinn aus dem redenden kopf ins digitale rauschen des fernsehens entweichen lassen - so einfach wäre es.

der herrn muss man aber lassen, dass er mit 67 erstaunlich juvenil aussieht, scheinbar bekommt man je nach individueller stressresistenz weniger schnell graue haare. andere hingegen reagieren bei zunehmendem öffentlichen druck mit der ausbildung eines sogeannten sauschädels.

ja, so unterschiedlich sind die menschen eben grinsen

(2)
Ameise (9068)
20.01.2012 10:55 Uhr
Ein roter Erfüllungsgehilfe-

der seinen Linzer Brüdern ein Ei gelegt hat.
Da kommt mir doch das Grinsen aus...

(1)
haspe1 (4954)
20.01.2012 08:42 Uhr
Diskriminierung von Ausländern von der BAWG

werden diese ethischen Grundsätze so schnell verraten, dass man staunt. E. Nowotny hatte nicht genügend Rückgrat, sich den nicht rechtmäßigen Wünschen des Cerberus zu widersetzen, er hat die Kubaner einfach so über die Klinge springen lassen. Dwora Stein von der GPA, seine Aufsichtsrats-Chefin hat dabei widerspruchslos zugesehen. SO schaut Moral und Anstand und das Einhalten von Anti-Diskriminierungs-Richtlinien in der Praxis aus.

Ich habe übrigens nach der BAWAG-Krise in Linz einer Veranstaltung für Betriebsräte im neuen Rathaus in Linz beigewohnt, die von der BAWAG ausgerichtet wurde, um die Betriebs-Sparvereins-Funktionäre bei der Stange zu halten. Dort war auch E. Nowotny am Podium. Er hat sich so wie die anderen Teilnehmer gut über einen Komiker amüsiert, der sich ziemlich fragwürdig über den BAWAG-Skandal lustig gemacht hat. Mir ist das Lachen dabei vergangen. Es wurde ein paar Mrd. Gewerkschaftsmitglieder in der Karibik versenkt und diese Herren haben dazu dümmlich gelacht...

(1)
haspe1 (4954)
20.01.2012 08:36 Uhr
Ich füge noch ein Detail aus der Biographie von

Ewald Nowotny dazu, das hier fehlt.

Sicher hat Nowotny bei der BAWAG-Krise 2006 und später den Karren mit viel Energie und Einsatz so halbwegs aus dem Dreck gefahren.

Dabei ist er aber nicht recht zimperlich gewesen. Wie wir noch wissen sollten, hat der damalige BAWAG-Generaldirektor E. Nowotny in vorauseilendem Gehorsam, damit der amerikanische Zerberus die damals noch-ÖGB-Bank auch übernimmt, einigen hundert kubanischen Staatsbürgern die Konten gekündigt. Dieser Vorgang war absolut diskriminierend und in völligem Widerspruch zu den geltenden BAWAG-Verhaltensrichtlinien und auch gegen die geltenden österreichischen Gesetze, die derlei Diskriminierungen nicht erlaubten. Das war aber anscheinend dem Gewerkschafter Nowotny egal, ebenso dem damaligen ÖGB als Noch-Eigentümer der BAWAG unter der damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Dwora Stein von der GPA.

Offiziell treten diese Gewerkschafts-Vertreter alle immer GEGEN Diskriminierung ein, wenn´s aber ums Geld geht, dann

(0)
kronikarl (487)
20.01.2012 08:23 Uhr
gehr er in Pension?

Anders kann ich den Artikel nicht verstehen! Zustimmen kann ich bezgl. "inoffiziell" hat er sich Vertrauen erarbeitet...
Wenn angeführt wird, dass die Entlohnung mager ist gegenüber schweiz.NP-Bossen, es steht im frei, sich dort zu bewerben, oder wenn dies den OÖN zu gering erscheint, dann bitte sehr die Differenz zulegen, dies würde allerdings ein sofortiges Storno meines Abo´s nach sich ziehen!!!

(0)
gegenstrom (5974)
20.01.2012 05:05 Uhr
immer schön kuschen....nichts Konkretes...

... sagen, damit ist dieser Job nicht richtig ausgefüllt!
"Er glaubt, „dass viele Politikern den Ernst der Lage verstanden haben. Die Rückstufung der Bonität war ein Weckruf.“ Er hofft auf „ernsthafte Reformen“."

Er sollte vielmehr den Politikern öffentlich sagen, dass das neoliberale System abgewirtschaftet hat und endlich die "Märkte" und Großbanken filetiert werden müssten.
Noch immer lässt sich die EU von den "Investoren" erpressen, weil sie es auf den Inhalt des Rettungsschirmes abgesehen haben und sich diesen auch noch einverleiben wollen -

Das alles ist möglich, weil unsere "Volksvertreter" viel zu viel für sich persönlich von unserem Steuergeld einverleiben und davon den größten Teil auch in "Investitionen" anlegen, weil sie niemals 20.000 € zum Leben (ver-)brauchen.

Mit dem geplanten Sparpaket kommen wir vom Regen in die Traufe, denn darin ist eine Bankenrettung nicht definitiv ausgeschlossen - und die kommt mit "Basel 3" sicher.

(1)
haspe1 (4954)
20.01.2012 08:43 Uhr
@Gegenstrom: Du hast recht!
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