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Enteignete Geschichte: Wie die Höchstrichter das "Hitler-Haus" sehen

WIEN. Verfassungsgerichtshof. In einer öffentlichen Verhandlung wurden am Donnerstag die Argumente für und gegen die Enteignung der Liegenschaft abgewogen. Architekten liefern Ideen zur Umgestaltung.

Artikelbilder Christoph Kotanko 23. Juni 2017 - 00:04 Uhr
Enteignete Geschichte: Wie die Höchstrichter das "Hitler-Haus" sehen

Hitlers Geburtshaus: Das Innenministerium spricht von einer „Mystifizierung des Geburtsvorgangs“ Bild: Reuters

Enteignete Geschichte: Wie die Höchstrichter das "Hitler-Haus" sehen

Johannes Waidbacher, Braunauer Bürgermeister, Dezember 2016 Bild:

hepusepp (3531) 04.08.2017 08:00 Uhr

Es wird sich an der "Mystifizierung" nichts ändern wenn es umgebaut wird, Haus bleibt Haus, auch wenn x-andere vereine es benützen! Die einzige Möglichkeit das Haus "um-zu Mystifizierung" ist ein kompletter Abriss! Ist aber auch schade, wo so viele Menschen günstigen Wohnraum suchen! Ergo, ist das ganze Dilemma auch noch für einige ein sehr gutes Geschäft!

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potatschnik (90) 23.06.2017 18:19 Uhr

Wir haben das Verbotsgesetz. Dieses müsste ausreichen um eine Nutzung der Liegenschaft als A.H.-Gedenkstätte und Wallfahrtsort zu verhindern bzw. in erträglichen Grenzen zu halten. Dass Ewig-Gestrige auch nach einem Umbau oder Abriss des Hauses dort vorbei schauen, wird man nicht verhindern können. Also wozu der ganze Pallawatsch.
Dass man der Eigentümerin für ein leerstehendes Haus eine derart hohe Miete bezahlt, ist schlicht gesagt Vergeudung von öffentlichen Mittel.
Und iuristisch betrachtet, ist die Enteignung der Eigentümerin per Gesetz eine Schande für den österreichischen Rechtsstaat, weil gegen Art. 5 StGG. Der Staat sollte seine Verpflichtung, seine eigene Verfassung zu achten, einhalten und sich nicht in abstrusen Rechtsüberlegungen üben.

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yael (7219) 24.06.2017 00:03 Uhr

Beschaffe dir die Vorgeschichte, dann wirst du anders urteilen.
Es gab genug Vorlaufzeit und war keineswegs eine schnelle willkürliche Aktion.

Man muss sich natürlich fragen, ob es fair von dem Besitzer ist, sich viele Jahre überteuerte Mieten bezahlen zu lassen und auf kein Kaufangebot einzugehen. Wollte man dieses Haus nicht dem freien Markt überlassen, dann wurde die Enteignung zwangsläufig nötig.

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