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Zusammen

Mit Verwunderung verfolge ich so mache Stellungnahmen zum Thema Gemeindezusammenlegung, die oft eher von Kirchturmdenken als Weitsicht geprägt sind. Was spricht dagegen Gemeinden wie Rohrbach + Berg, Aigen + Schlägl, St. Peter + Auberg oder auch Haslach mit St. Stefan, St. Oswald und Lichtenau, um nur einige Beispiel zu nennen, zusammen zulegen, wenn gewährleistet ist, dass weiterhin die Identität der Orte mit Musikkapellen, Sportvereinen etc. erhalten bleibt? Verwaltungseinheiten in dieser Größe bringen ohne Zweifel eine höhere Spezialisierung am Amt. Nur mit den Personalkosten am Amt diese Diskussion zu führen ist zu kurz gegriffen. Sehr wohl lässt sich aber bei der Infrastruktur sparen. Im Zuge dieser Diskussion sind aber auch zum Teil die Gemeindegrenzen zu hinterfragen: Macht es wirklich Sinn, dass sich die Ortstafel oder der Sportplatz bereits am Gemeindegebiet der Nachbargemeinde befindet?

Ohne Zweifel kann eine Gemeinde bei Projekten mit 3.000 Einwohnern sicher mehr einreichen als eine mit 500, wenn es um die Zuteilung von BZ Mitteln geht. Ich denke man sollte dieses Thema offensiv und durchaus auch mutig angehen, denn dass nicht alles beim alten bleiben kann wird auch in der Bevölkerung zum überwiegenden Teil so gesehen. Es gilt offen an die Menschen, die es betrifft heranzutragen.

Bernhard Fenk, Putzleinsdorf

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Dagegen spricht, dass Sie bereits · von jago (15861) · 18.03.2012 10:57 Uhr

die Grundlagen missverstanden haben. St.Stefan sollte zum Beispiel mit Helfenberg zusammengelegt werden, oder habe ich das falsch gelesen?

Aber egal - die Verwalter möchten bestimmen, was eine Gemeinde ist. In allen mir bekannten Organisationen haben Verwalter so gehandelt und größere Komplexe gebildet, damit sie mächtiger werden.

Nur damit sie mächtiger werden. "Die Botschaft hör ich wohl..."

Ich habe Unternehmen erlebt, die auf diese Weise ruiniert worden sind, die Krankenhäuser in OÖ werden gerade kaputt organisiert. Nur damit sich über die bestehenden Verwaltungen übergeordnete, mächtigere Verwalter drüber setzen.

Die Ersparnis geht auf Kosten der arbeitenden Mitarbeiter und der Kunden aber nie auf Kosten der Verwalter, wetten dass!

Wie viele % der Leute in euren OÖN SCHREIBEN überhaupt noch was und wie viele VERWALTEN nur, von der Personal-Lohnabrechnung, EDV, Post, Fuhrpark-, Gebäudeverwaltung hinauf bis ins Topmanagement?

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Artikel 16. März 2012 - 00:04 Uhr
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