Zehn Jahre nach dem Sturz der radikalislamistischen Taliban hat sich die Lage der Frauen so gut wie überhaupt nicht verbessert. Dass eine vergewaltige Frau wegen Ehebruchs ins Gefängnis kommt, sollte im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr vorkommen dürfen.
Doch auch die Zukunft für Afghanistans Frauen verheißt Schlimmes: Nach dem geplanten NATO-Abzug 2014 wird Afghanistans Präsident Karzai über kurz oder lang mit den wiedererstarkten Taliban einen Deal schließen müssen. Im diesem Kampf um die Macht ist natürlich nicht zu erwarten, dass sich Karazi für die Rechte der Frauen engagieren wird. Und der Westen, der heillos froh ist, das Afghanistan-Abenteuer beenden zu können, wird sich auch nicht einmischen.
Hatten die Frauen denn "jemals" Rechte in Afghanistan? Hatten/haben doch von jeher die Stammesfürsten, bzw. auch die Ehemänner der Frauen bestimmt, was ihre/diese Frau machen darf und was nicht,nach dem islamischen Rechtssystem der Scharia. Daran konnten doch auch die alliierten Truppen nichts ändern.
Aber davon abgesehen. So wie es einst den sowjetischen Streitkräften nach ca. zehnjährigen Krieg ergangen ist, sich nämlich "schmachvoll" aus diesem Land zurückzuziehen, so müssen nun auch die alliierten Streitkräfte unter Federführung des US-amerikanischen Imperialismus in diesen sauren Apfel beißen. Und für was sind all die Soldaten-Soldatinnen gefallen, oder kehrten als körperliche, wie auch psychische Krüppel in ihr Heimatland zurück?
Für die verfehlte Politik ihrer Politiker, welche es bis zum heutigen Zeitpunkt nicht auf die Reihe brachten, diesen militärischen Konflikt, auf diplomatischer Ebene zu bereinigen.
oder in eine medizinische Anstalt geben?
In Österreich waren Elektroschocks und Malariainfektionen als Therapie in der Psychiatrie unter besonders "gscheiten" Ärzten in Anwendung.
Aber dann ist man draufgekommen, dass die Ärzte eher ein Fall für geistig abnorme, gefühlsgestörte Täter sind.
Die Marie hat gestimmt, alles andere war ein Verbrechen!
Aber jetzt ernst zum Thema: es gibt ein schönes kritisches Buch einer deutschen Ärztin
"Ein schöner Tag zum Sterben: Als Bundeswehrärztin in Afghanistan"
und sie kommt auch zum Schluß, dass man nur Mörder am besten dort hinschickt!
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