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Unterm Stoan: Hungriger Hund

Aufmerksame Unterm-Stoan-Leser wissen: Mein derzeitiger Lieblingshund heißt Rosa, ist schwarz wie die Pest und ungehorsam wie ich selbst. Letzteres war ein Scherz.

Beim jüngsten Neufundländer-Welpentreffen in Frankenburg waren nebst eineinhalb Dutzend ihresgleichen auch sie und ich zugegen. Es war kalt, nass und spaßig. Hunde, Herrln und Frauerln gingen spazieren, tauschten sich aus, gaben wertvolle Tipps und gingen anschließend in ein nettes Frankenburger Wirtshaus. Außer Rosa. Ich entschied aufgrund ihrer augenscheinlichen Müdigkeit und entsprechender Erfahrung, die Gute im Hecktrakt meines Autos zu belassen, um sie ihren Freudenrausch ausschlafen zu lassen. Aber: Au weia!

Kontrolle 1: Rosa schläft tief und fest. Die Innenscheiben sind fast zur Gänze beschlagen, selbst laute Testrufe und Winken mit ihrem Lieblingsspielzeug fruchten nichts. Das Land der Träume gefällt dem Tier augenscheinlich mehr als die wirkliche Wirklichkeit.

Kontrolle 2, etwa 45 Minuten später: Die Innenscheiben sind weiterhin beschlagen, selbst das Lenkrad ist noch an seinem Platz. Dafür sind die Starterkabel, die ich einst für in Not geratene Mitbürger gekauft habe, in ihre Einzelteile zerlegt. Kupfer hier, Kupfer dort, Kabelsalat, Plastikteile – alles im Kofferraum verstreut. Mittendrin: Frl. Rosa.

Vielleicht sollte ich das Ernährungsprogramm umstellen.

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Artikel von Gary Sperrer 18. September 2009 - 00:04 Uhr
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