Es tut jeder Organisation gut, wenn Frauen und Männer gleichberechtigt mitwirken. Beim Bundesheer wäre das nicht anders. Daher ist der Vorstoß der SPÖ, den Frauenanteil beim Militär mittelfristig zu erhöhen, richtig.
Warum man dazu unbedingt ein Berufsheer braucht? Die Frage hat Minister Darabos nicht überzeugend beantwortet. Sein Vorstoß ist nur Wahlstrategie. Es geht ihm schlicht darum, eine große Zielgruppe anzusprechen. Die Mobilisierung der Berufsheer-Befürworter war bisher schwach. Wenn mehr Frauen ihre Chance bei der Armee sehen, gehen sie womöglich doch zur Volksbefragung.
Die Bevölkerungsentwicklung wird für das Heer in jedem Fall ein Problem. Länder, die auf Profis umgestellt haben, leiden unter dem Mangel an guten Bewerbern; sie müssen teure Werbefeldzüge machen, um ihr Plansoll zu schaffen. Aber auch die Zahl der Wehrpflichtigen geht deutlich zurück.
Egal, welches Modell sich bei der Befragung durchsetzt – das Bundesheer braucht eine Reform, um zukunftsfähig zu werden.
wir brauchen kein bis auf die zähne bewaffnetes bundesheer. punkt. selbst ein in exponierte lage gelegenes land wie costa rica verzichtet seit jahrzehnten auf eine armee und hat dadurch keine nachteile.
österreich kann eine gut ausgebildete "nationalgarde" brauchen, die ín krisenfällen auch im inland eingesetzt werden kann und im speziellen für katastophenhilfe geschult ist. dafür reichen ein paar tausend motivierte männer und frauen.
ein teil des bundesheeres hat sich im bereich des zivilschutzes und der katastrophenhilfe sehr gut bewährt. auf den restlichen beamten-, sauf-, und schießverein, auf kasernendrill, schikanen, sinnlose vergeudung von steuergeld und brüllende minderwertigkeitskomplexler können und sollten wir in zukunft verzichten.
nur meine meinung
alleine wegen dieser aussage bist du hier nicht ernst zu nehmen!
(ps: selbst wenn es so wäre, ist das in zeiten völliger gleicchberechtigung ein problem für dich?)
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