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Hochmut nach dem Fall

Einen kleinen Nachschlag muss ich diese Woche noch loswerden. Als Nikolaus Pelinka, bis zu seinem Abgang von vielen auch amikal Niki gerufen, vorige Woche seine Bewerbung zurückgezogen hat, schrieb er dazu einen Brief.

16 Kommentare 26. Januar 2012 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
Ameise (9066)
29.01.2012 21:45 Uhr
Guter Artikel von Fr.Dr.Haiden-

Tiefsinnig,mit viel Gefühl und Sachverstand geschrieben...

(5)
haspe1 (4954)
29.01.2012 21:31 Uhr
@eulenauge: Du vermischst hier ziemlich

penetrant Äpfel mit Birnen. Ich habe es andernorts schon einfach erklärt:

Der ORF SOLLTE politisch unabhängig sein, somit ist es eine Schande, wenn der Leiter des SPÖ-Freundeskreises ins Wrabetz-Büro als Leiter/Befehlsübergeber einzieht. Die Unabhängigkeit wird damit mit Füssen getreten. Klar? Ebenfalls eine Schande ist die Installierung verschiedener schwarzer und blauer Freundeskreis-Freunderl in leitenden Positionen, die ebenfall vorgenommen wurde.

Dein Vergleich ist nur zuläßig für das Landesstudio O.Ö. Auch dort haben Partei-abhängige gar nichts zu suchen. Dass es dort sicher genug schwarze Niko Pelinkas gibt, was ebenso inakzeptabel ist, habe ich auch schon gepostet. Auch das sollte recherchiert und abgestellt werden.

Bei den Büroleitern von privaten Wirtschaftsunternehmen, Landeseinrichtungen und Banken ist der Fall ganz anders. Diese werden entweder nicht öffentlich finanziert oder brauchen keine "journalistische Unabhängigkeit" zu wahren. Klar?

(6)
Ameise (9066)
29.01.2012 21:48 Uhr
haspe1

Geht mich nichts an-ist ihre Sache-ja.
Aber mit eulenauge eine vernünftige Diskussion zu führen-ist nahezu unmöglich.Auf dem linken Auge ist er noch blinder als Pilatus-und dies soll was heissen...

(3)
primus12 (494)
30.01.2012 11:53 Uhr
danke für die Aufklärung

ich dachte stets, Eulenauge sei der Zweitnick des Pilatus - schließlich gleicht sich die Polemik beider so deutlich! zwinkern

(0)
haspe1 (4954)
30.01.2012 16:40 Uhr
@primus12: Nein, eulenauge und pilatus sind

definitiv 2 verschiedene Poster. Wenn es aber darum geht, bei Roten eine Sauerei zu rechtfertigen, die bei Schwarzen nicht toleriert werden würde, sind sich die beiden einig. Da wird dann meist darauf verwiesen, dass es die Schwarzen genau so arg oder noch schlimmer treiben (was ja auch oft stimmt).

Ansonsten zieht Pilatus ständig über bestimmte Gruppen (Bauern, manche Pensionisten) her, und eulenauge stimmt ihm oft zu, auch wenn er (eulenauge) bei anderen den Stil, den Pilatus oft zeigt, als nicht forumstauglich kritisiert. Aber passt der Inhalt, dann ist für eulenauge auch der Stil meist in Ordnung.

(0)
haspe1 (4954)
30.01.2012 11:33 Uhr
@Ameise: Mit dem "auf dem linken Auge blind"

hast Du recht. Eulenauge fragt sich offenbar nicht, ob so eine Büroleiter-Bestellung O.K. oder nicht ist, sondern zeigt, wenn es um rote Funktionäre geht, auf die Schwarzen und jammert: "Die tun es aber auch".

Das ist keine recht objektive Betrachtungsweise.

Es kommt eben auf die jeweilige Organisation an, wer sich wem als Gehilfen nehmen darf/soll, und wer nicht.

(1)
eulenauge (16071)
28.01.2012 17:05 Uhr
Mehr als tausend "Mit'arbeit'er" des ORF

sollen also unterschrieben haben, daß sich der GD die Besetzung seines eigenen Büros nicht selber aussuchen darf.

Zwei Dinge kann man daraus schließen:

1. Daß der ORF um mindestens 1.000 "Mit'arbeit'er" zu viel hat.
2. Daß die aus NÖ stammende Frau L... oder so in der doch vergleichsweise kurzen schwarzblauen Phase beträchtlichen Schaden angerichtet hat. Alleine die Bezüge für über tausend Hochdotierte, deren Produktion doch arbeitssparenderweise direkt aus der Kärntnerstraße übernommen hätte werden können!

Herr Pelinka sollte sich im Landesstudio NÖ bewerben, um die Kabarettreife des Vorgangs noch besser zur Geltung zu bringen.

(0)
eulenauge (16071)
28.01.2012 15:17 Uhr
Daß sich auch Fr. Dr. Haiden

diesem mehr als "unwürdigen Theater" der schwarzblauen Jagdgesellschaft anschließen mußte (?), finde ich bedauerlich.

Sicherlich finden wir demnächst Porträts über die Büroleiter des Heimlichen und des Unheimlichen, also des Trompeters und des LH, ergänzt durch Storys über die Büroleiter der Herren Eder, Pöttinger, Trauner, Windner, Siegl, Hiesl et al, gekrönt durch eine home-story der derzeitigen Intendanten des Landesstudios OÖ und unserer lieben Landesrätin äh..., wie hieß die bloß?

Letztere Porträts ließen sich ohne viel Aufwand durch Kurzbiographien der Landesintendanten der letzten dreißig Jahr zur Dissertation aufwerten.

Ein Lebensweg der Herren Molterer, Pröll & Pröll würde das Werk geschichtsträchtig machen, Strasser & Grasser zum Verkaufsschlager.

Übrigens verabscheue ich die pseudoroten Dynastien wahrscheinlich mehr als Fr. Dr. Haiden.

Nur vermisse ich - abgesehen von der Kritik an den exakt gleichen Verhältnissen bei der rechten Reichshälfte, die Aufzählung

(0)
eulenauge (16071)
28.01.2012 15:19 Uhr
all derr Erben der letzten dreißig Jahre, die ihre

Latifundien, Handels- und Industriebetriebe fast oder ganz steuerfrei erworben haben.

(0)
Traunsee-Fexe (321)
30.01.2012 12:06 Uhr
Bekommst was bezahlt,

oder stellst dich für die Partei gratis so deppert?

(0)
primus12 (494)
30.01.2012 12:11 Uhr
2 x falsch, hexe

varante 3 trifft zu: er braucht sich nicht zu verstellen

(0)
Ameise (9066)
27.01.2012 15:38 Uhr
haspe1
haspe1 (4954)
27.01.2012 15:32 Uhr
Noch ein Nachtrag von mir zum "FALL"

Falls Sie "Fall" im Sinne von "herunterfallen" gemeint haben (nicht im Sinne von "Causa"), dann braucht unser Mitleid bzw. Mitgefühl nicht zu stark ausgeprägt zu sein.

Wenn man den Familien Pelinka, Rudas u.a. angehört, braucht man sicher keine Angst zu haben, allzu lange allzu tief zu fallen. Stammt man aus so prominentem Sozialisten-Adelsgeschlecht, so wird man über kurz oder lang IMMER nach oben fallen, egal ob man dazu wenig oder viel beiträgt.

Das ist das Naturgesetz der parteigesteuerten Freunderl-Wirtschaft, das entgegen der Schwerkraft wirkt.

Ähnlich ist es beim "schwarzen" Adel, der sorgt auch für die seinen...

(2)
catcill (40)
27.01.2012 10:31 Uhr
Pelikan

Neid muss man sich verdienen, mütterliches Mitgefühl kriegt man geschenkt.

(0)
haspe1 (4954)
27.01.2012 10:02 Uhr
Dieser Pelinka-Artikel gefällt mir.

Auch die gestellten Fragen sind spannend: Wann war dieser Mensch jung? Wann hat er gegen die Alten und die Etablierten aufbegehrt, sie kritisiert und völlig lächerlich gefunden? Wo hat er sich mit jungen Utopisten die Köpfe heiß geredet? An wem hat er sich gerieben, um selbst stark zu werden?

Die Antwort wird bei N. Pelinka und vielen anderen "jungen Hoffnungen" sein, dass sie vielleicht vor lauter Karriere-Machen GAR NIE jung und idealistisch waren, sondern die ganze Entwicklung als Karriere-Schritte sehen. Entsprechend angepasst und unkritisch agieren diese Menschen.

Und falls solche Menschen einmal (im Kopf) jung waren, dann wirken sie bald darauf schon alt und angepasst. Das ist nicht nur in der SPÖ bei Pelinka, Rudas u.a. so, auch bei der ÖVP hat Frau Fuhrmann innerhalb kürzester Zeit so gewirkt und agiert.

Es gibt aber leider nichts enttäuschenderes und langweiligeres, als einen "jungen Hoffnungsträger", der genau so aalglatt und machthungrig, wie die alten agiert.

(0)
haspe1 (4954)
27.01.2012 10:09 Uhr
Es scheint so, als wären die "Rebellen" in

den letzten Jahren ausgestorben. Das ist auch an den Unis im wesentlichen so zu beobachten. Jeder beginnt so bald wie möglich mit dem "Ernst des Lebens" und startet seine Karriere, ohne jemals gegen "das System" rebelliert zu haben.

Wirklich starke und unabhängige Persönlichkeiten kommen bei diesem System kaum heraus. Eher stromlinienförmige Gefolgsleute.

Übrigens haben sich auch Onkel Anton und Papa Peter Pelinka mit ihren diversen Wortmeldungen zum Fall N. Pelinka nicht sehr ruhmreich hervorgetan. Hätten die beiden ganz einfach geschwiegen, wären sie Philosophen geblieben. Auch das ist ein wenig armselig: Wenn die "alten Profis" glauben, sie müßten hier ihren Senf abgeben, wo sie doch wissen müßten, dass sie als Verwandte (und bei Peter als ORF-Akteur) und damit als Befangene eher nichts sagen sollten...

(0)
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