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Trauriges Phänomen Jugendgewalt

Auch in Oberösterreich häufen sich brutale Überfälle von Jugendlichen auf meist einzelne, wehrlose Opfer. So bedenklich diese Taten sind: Der Ruf nach höheren Strafen beseitigt das Problem nicht.

Zuerst waren wir alle fassungslos, als wir vor einigen Wochen die Bilder des verletzten 17-Jährigen gesehen haben. Er wurde in Linz überfallen, war auf dem Heimweg vom Tanzkurs, als ihn drei gleichaltrige Jugendliche stellten und schließlich  brutal zusammenschlugen. Zähne verloren, Nasenbeinbruch, Gesichtsverletzungen. In den folgenden Wochen ähnliche Fälle – da wurde die Erinnerung an Deutschland wach, S-Bahnhof München-Solln, wo 2009 der 50-jährige Dominik Brunner Kindern zu Hilfe kommen wollte, die von zwei Jugendlichen eingeschüchtert und bedroht worden waren. Brunner bezahlte seine Zivilcourage mit dem Leben, wurde von den beiden Jugendlichen zu Tode geprügelt.

Enthemmte Brutalität bei Gewalttaten von Jugendlichen  – in Deutschland beschäftigt man sich mit diesem traurigen Phänomen bereits intensiv. Eines scheint klar zu sein: Der fast reflexartige Ruf nach höheren Strafen für gewalttätige Jugendliche klingt zwar gut, ist aber nicht viel mehr als eine Aktionismus-Übung. Denn der Vermeidung solcher Taten dient er nicht. Experten sagen dazu folgendes: Ein Jugendlicher, dessen Hemmschwelle so niedrig ist, dass er wie von Sinnen auf sein Opfer einschlägt und eintritt, wird davon nicht ablassen, wenn die Höchststrafe für dieses Delikt beispielsweise von zehn auf fünfzehn Jahre hinaufgesetzt wird.

Und was meinen Sie dazu?

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Anregung für die Stadtverwaltung · von margesimpson (48) · 03.03.2011 11:35 Uhr

Meiner Meinung nach steht ein kleiner Teil gewalttätiger Personen einem verhältnismäßig größerem Teil nicht gewaltbereiter Personen gegenüber. Darum finde ich zusätzlich zu anderen Maßnahmen es sinnvoll Bürger zu schulen Gefahrensituationen für sich und andere früh zu erkennen. Viele Übergriffe finden im Beisein anderer Personen statt. Gewaltbereite Jugendliche müssen sich dessen bewusst werden, dass sie es mit Bürgern zu tun haben, die geschult sind in Gewaltsituationen richtig zu handeln, bzw. die Opfer die Sicherheit haben, dass ihnen andere helfen. Anwesende in diesem Moment der Gewalt sind so geschockt, dass sie nicht richtig handeln können, oder selbst Angst haben. Die Kampagne GEWALT-SEHEN-HELFEN bietet durch Präventionsräte in sämtlichen Deutschen Städten Schulungen für Bürger jeden Alters an, vom Kindergartenkind bis zu Senioren unter dem Motto "wenn wir uns gegenseitig beistehen, wird die Gewalt alleine dastehen". http://www.stadt-kassel.de/prokassel/praevention/video/

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Eine Genertion deren Bildung nur als Kostenfaktor · von 1984 (75) · 02.03.2011 15:50 Uhr

gesehen wird, die in Kurse gesteckt statt ausgebildet zu werden, die als Arbeiter minimale Aufstiegschanzen hat, die gerade mal so über die Runden kommt und sich eigentlich NIX ersparen kann, die wird Probleme verursachen.

Diese Kids sind aufgewachsen in einem fetten System das einem vorlebt das nur der mit der dicken Brieftasche was ist, MTV und Privatfernsehen machen es vor, egal wie dumm du bist, egal wie billig und egal wie ehrlos, solange die Kasse stimmt ist alles erlaubt.

Lugner, KHG, Paris Hilton, Lindsey Lohan, Pete Doherty, alles Mediale "Vorbilder" die einem die Fußnägel nach innen wachsen lassen. Diese Leute werden von den Medien mit einer Aufmerksamkeit bedacht das einem schlecht wird, und keiner trägt echte Konsequenzen.

Der Frust und das Unrechtsbewusstsein das entsteht wenn rund um einen nur gelogen und betrogen wird treibt dann eben solche Blüten.

Ich halte Sozialstunden in Massen für ne gute Handlungsweise der Politik, immer zugeschnitten auf das Vergehen.

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Jugendliche Banden....sind " DIE BÖSEN "......? · von unbekannt (21) · 28.02.2011 22:52 Uhr

Warum Schlägern u. legen Jugentl. Angst u. Terror in den Tag. Die Sogenannte Gesellschaft lebt,s vor. Stimmt nicht----.? Dieser Satz gibt Dir die Antwort auf viele Fragen . "Verachte nicht das Meine" , sondern " Achte auf das Deine " , und erst , wenn Du " OHNE FEHLER " bist , dann KOMM , und "Verachte MICH " .

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Artikel 26. Februar 2011 - 00:04 Uhr
Wolfgang Braun
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