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Langenloiser Champions League

Bereits zum dritten Mal kürte in diesem Jahr die Weinstadt Langenlois ihre lokalen Champions, die neben anderen nationalen und internationalen Bewerben im Schaufenster der Weinkultur stehen.

Drei Generationen Rabl im Langenloiser Weraingraben beheimatet. Bild: WG Rabl

Eine kompetente Fachjury bestehend aus Sommeliers und Weinexperten machte sich an die Bewertung von immerhin 183 eingereichten Weine, welche allesamt im Reservebereich angesiedelt sind. Bedeutet: reife, dichte und kräftige Stilistik bei Grüner Veltliner, Riesling und den Burgundersorten war gefragt. Zugelassen waren Winzer aus Langenlois und deren Nachbargemeinden Gobelsburg, Reith, Mittelberg und Schiltern.

Das auch international bestens etablierte Weingut von Rudolf Rabl aus Langenlois konnte am überzeugendsten abschneiden. Sieger in der Kategorie Grüner Veltliner DAC Reserve, ein dritter Platz und weitere fünf Weine in der Finalverkostung, ergaben insgesamt die höchste Punkteanzahl und somit den obersten Stockerlplatz. Das schmucke Familienweingut befindet sich im Langenloiser Weraingraben und betreibt obendrauf noch ein Gästehaus für den perfekten Wohlfühlaufenthalt mitten im Kreis von Loibenberg, Dechant, Schenkenbichl und Käferberg. Genau von diesen Lagen kommen auch die Premiumweine aus dem Hause des Traditionsweingutes. Der Käferberg Veltliner DAC Reserve von den alten Reben konnte somit als Siegerwein in der Veltliner Liga bestehen.

Die Riesling-Wertung sicherte sich das ebenso bekannte Weingut Ludwig Hiedler mit seinem Kogelberg 2016. Das im Zeichen der Eule stehende Familienweingut betreibt Weinbau handwerklich, traditionell und schafft es optimal den Mix von kalkigen Löss-, Lehm- und Urgesteinsböden in das Geschmacksprofil der ausgezeichneten Weine zu bringen. Das Ergebnis bei den Weinen besteht aus Langlebigkeit, Eleganz und einem harmonischen Balanceakt aus reifer Säure, naturbelassener Restsüße und vollmundigem Extrakt. Das erklärt auch den Leitspruch des Hauses:
„Das Geheimnis großer Weine ist die Balance“

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Artikel Hans Stoll 04. September 2017 - 09:07 Uhr
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