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Ein Feiertag mehr

War Sekt bis vor wenigen Jahren mehr oder minder ein „Mitläufer“ in der Weinwirtschaft, so hat sich das seit der Gründung des Österreichischen Sektkomitee grundlegend geändert. Und der 22. Oktober wurde als Tag des Österreichischen Sektes eingeführt.

Keine Frage: Seit vielen Jahren wird in Österreich Spitzensekt erzeugt und viele produzierende Winzer haben sich mit großem Einsatz der ständigen positiven Weiterentwicklung gestellt. Doch gut Ding braucht Zeit und erst 2013 wurde das Österreichische Sektkomitee gegründet, eine Plattform innerhalb derer alle namhaften Produzenten vertreten sind. Viele wichtige Qualitätsschritte wurden gesetzt.

Hervorzuheben ist dabei, dass für Österreichischen Sekt ausschließlich Österreichische Grundweine verwendet werden dürfen. Zudem muss auch die Verarbeitung im Inland über die Bühne gehen. Der Ursprung für die Bezeichnung Sekt dürfte wohl in der lateinischen Sprache zu suchen sein. „siccus“ ist demnach die Bezeichnung für trocken und daraus wurde im Laufe der Zeit die Bezeichnung Sekt, welche eigentlich nur im (gesamten) deutschen Sprachraum  Anwendung findet. Erfreulich für den Konsumenten: Die neuen Bezeichnungen Klassik (Trauben für den Grundwein stammen aus einem Bundesland), Reserve (Trauben stammen aus einem Gebiet) und Große Reserve (Trauben stammen aus einer Gemeinde).

Je nach Qualitätsstufe verlängert sich auch die Lagerzeit des Schaumweines auf der Sekthefe in einem Spektrum von 9 – 30 Monate. Die Kategorie Reserve und Große Reserve wird übrigens genau so produziert wie der aus Frankreich stammende Champagner und von der Qualität her können wir mit diesem ohnehin schon locker mithalten. Für alle Freunde des sprudelnden Weines gibt es einen weiteren erfreulichen Aspekt: der 22. Oktober ist jährlich der Tag des Österreichischen Sektes, dabei werden die neuen Jahrgänge präsentiert und viele Produzenten haben offene Kellertüren. Also kurzum: ein neuer kulinarischer Feiertag.

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Artikel Hans Stoll 17. Oktober 2016 - 09:42 Uhr
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