Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 18. Dezember 2017, 23:18 Uhr

Linz: -4°C Ort wählen »
 
Montag, 18. Dezember 2017, 23:18 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Blogs  > Was Linz isst ...

„Stadtliebe“ mustert Bio-Hähne aus

Die Geschichte ist schön und war auch eine Zeitlang wahr. Das im August eröffnete Linzer Lokal Stadtliebe hat(te) nicht nur ein Herz für Hühner, sondern auch für Bio-Hähne.

Bild: VOLKER WEIHBOLD

Als „signature dish“ (Neudeutsch für ein Gericht, das typisch für ein Lokal ist) hat sich der frühere U-Hof der Rettung jener Hähne verschrieben, die als männliche Exemplare einer Eierlege-Rasse eigentlich gar nicht leben dürften. Allein, dem  Bio-Brat-Hahn mit Rosmarinerdäpfeln (11,90 Euro) war auf der Speisekarte kein langes Leben beschieden. „Herr und Frau Österreicher stellen sich unter einem Grillhendl etwas anderes vor. Wir nehmen schweren Herzens  wieder Hühner“, sagt Kevin Gross, der Geschäftsführer der „Stadtliebe“. Zuvor war noch versucht worden, mit einem ganzen Hahn statt ursprünglich einem halben Hahn die Sache zu retten.

Allein, die drahtigen, kleinen Bio-Hähne wurden von den Gästen auch mit größeren Portionen nicht goutiert. Zu klein, zu wenig saftig, einfach anders, hieß es.  Doch die Stadtliebe gibt nicht auf. „Wir werden die Bio-Hähne gegart in Most in zwei, drei Wochen wieder auf die Karte setzen“, verspricht Gross. Da wird sich Fredl Pointner, der frühere Küchenchef des Gelben Krokodil freuen, dass seine Hähne-Rettungsaktion als Berater der „Stadtliebe“, wenn schon nicht umsonst, so doch nicht vergebens war…

Kommentare anzeigen »
Artikel Karin Haas 20. September 2016 - 06:30 Uhr
Mehr Was Linz isst ...

Qbo gibt im Schmidtor gegen Nespresso auf

Aufmerksame Beobachter hatten schon früher damit gerechnet.

Dieses Asia-Lokal hat noch viel Luft nach oben

Der Innenhof ist einer der schönsten von Linz. Die Adresse ist kulinarisch verbrämt, sie scheint aber über ...

Eigentlich mag ich Elvis, aber ...

"Musik-Beschallung zum Schnitzel ist keine gute Beilage", findet Kulinarik-Expertin Karin Haas.

Was nicht im Gault Millau steht

Er ist 35 Jahre jung, stammt aus Linz und holte die Hauben leider nicht nach Oberösterreich.

Das leise Linzer Gastro-Sterben

„Zu vermieten“: Auch Makler können keine Wunder wirken.
Meistgelesene Artikel   mehr »
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!