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Restaurant-Assistent mit „Hands-on-Mentalität“ gesucht

Es gibt Stelleninserate, die sich nur für Fortgeschrittene eignen. Damit ist nicht der Beruf gemeint, der darin beschrieben wird. Sondern die bereits beim Lesen erforderlichen Englisch-Kenntnisse.

So sucht Wolfgang Rosenberger, der Chef und (Mit)eigentümer der Landzeit-Autobahnrestaurants, Betriebsleiter-Assistenten mit „Hands-on-Mentalität“. Dies in Rot und ganz groß bereits in der Überschrift, Acht Jahre Englisch im Realgymnasium reichten bei mir nicht aus, dies ad hoc zu entschlüsseln. Die Mutmaßung meines Ehe-Gesponses, dass damit „Handschlag-Qualität“ gemeint sein könnte, fiel durch die Plausibilitäts-Kontrolle. Denn ein Job, der keine Führungsposition darstellt und der durch einen schriftlichen Dienstvertrag geregelt  ist, kommt wohl ohne Handschlag-Qualität  aus, die ja meist für mündliche Absprachen erforderlich ist. Mit „hands-on“ ist „praktisch“ gemeint, sagt mir der Übersetzungslöwe Leo im Internet. Aha!  Da wird jemand gesucht, der keine zwei linken Hände hat und obendrein die Arbeit sieht. Ausnahmsweise bin ich in diesem Falle damit einverstanden, dass man dem Um-Sich-Greifen des Englischen in die Speichen greift. Wir brauchen kein „hands-on“, wenn man jemanden sucht, der zupacken kann. Zupackend sollte so ein Inserat auch im Interesse des Inserenten sein. Wer versteht, was gemeint ist, meldet sich eher.

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Artikel Karin Haas 18. April 2017 - 06:30 Uhr
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