Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 18. Dezember 2017, 11:57 Uhr

Linz: 0°C Ort wählen »
 
Montag, 18. Dezember 2017, 11:57 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Blogs  > Was Linz isst ...

Neues Café für Entdecker(innen)

Früher zog dort Mode-Prokesch Männer an. Jetzt geht es in der Bischofstraße 4 in Linz vorwiegend feminin zu.

Teresa Kiener in ihrem "Bloomside" Bild: haas

Denn Teresa Kiener hat die Perspektive gewechselt. Die 34-Jährige hat dort im Oktober ihr "Bloomside" eröffnet. Früher war die gebürtige Schwanenstädterin Shopleiterin im "Rag" in der Herrenstraße; ein Geschäft für Streetwear. Das ist trendige Mode für Typen, die gar nicht cool und flink genug sein können. Jetzt hat Teresa ein Geschäft, das zum Genießen, Stöbern und Zeitlassen einlädt.

Es gibt Kaffee, selbstgemachten Kuchen, Schmankerl, Mode, die an Retro-Stil gemahnt, und  liebe Dinge, die man nicht unbedingt braucht, aber unbedingt haben will. "Ich wollte etwas auf meine Art machen und lade zum Entdecken ein", sagt die Absolventin einer Tourismusschule.

Sie kommt aus einer Gastrofamilie. Ihre Eltern haben in Atzbach das Restaurant K-Vino. Teresas "Bloomside" ist ein Mittelding aus Café, Accessoires-Geschäft und Modeladen. Es gibt auch Schnäpse von Edelbrenner Parzmair aus Schwanenstadt. Seinen Kult-Gin "Mei Dschin" kann man auch in ein Häferl Tee haben, während man durch G'wand von King Louie (Amsterdam) und emilyandfin (England) wandert. "Diese Marken habe ich bei der Fashionweek in Berlin gefunden", sagt Teresa Kiener und bietet karamelisiertes Popcorn an.

Fix laudon, der Schokokuchen ist schon wieder aus. 3,20 Euro kostet das Stück und er ist schon ein bisschen Kult geworden unter den Bloomside-Fans. Denen ist es recht recht, dass das Bloomside noch immer ein bisschen unter dem Radar vieler Linzer läuft. Denn dann ist der Schokokuchen nicht ganz so schnell ausverkauft.

Kommentare anzeigen »
Artikel Karin Haas 06. Dezember 2016 - 06:31 Uhr
Mehr Was Linz isst ...

Qbo gibt im Schmidtor gegen Nespresso auf

Aufmerksame Beobachter hatten schon früher damit gerechnet.

Dieses Asia-Lokal hat noch viel Luft nach oben

Der Innenhof ist einer der schönsten von Linz. Die Adresse ist kulinarisch verbrämt, sie scheint aber über ...

Eigentlich mag ich Elvis, aber ...

"Musik-Beschallung zum Schnitzel ist keine gute Beilage", findet Kulinarik-Expertin Karin Haas.

Was nicht im Gault Millau steht

Er ist 35 Jahre jung, stammt aus Linz und holte die Hauben leider nicht nach Oberösterreich.

Das leise Linzer Gastro-Sterben

„Zu vermieten“: Auch Makler können keine Wunder wirken.
Meistgelesene Artikel   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!