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Dieses Haubenlokal steht unter keinem guten Stern

LEONDING. „Der Herrgott will´s einfach nicht zulassen“, sagt der Linzer Immobilienunternehmern und Gasthaus-Eigentümer Klaus Köttstorfer.

Seit Sommer 2016 geschlossen: Bergdiele in Leonding Bild: Karin Haas

Vor zwei Jahren hat er das Leondinger Haubenrestaurant Bergdiele von der Familie Staybl mit großen Hoffnungen gekauft. Köttstorfer besitzt in Linz bereits das Bratwurstglöckerl und den Schiefen Apfelbaum und wollte offenbar sein Imperium mit einem Gourmetlokal krönen. Doch es spießt sich. Zuerst fand er monatelang keinen Betreiber. Dann musste sich Köttstorfer mit dem Eismann Surace zufrieden geben, der prompt mit der Bergdiele scheiterte. Im September 2016 sperrte dieser nach dem Sommerurlaub gar nicht mehr auf. Der Zettel mit der Sommersperre hängt noch immer in der Holzheimerstraße 7. Drinnen ist aufgedeckt. Außen sieht es verwahrlost aus. Erste Thujen sterben in der Hecke.

„Mir ist jemand abgesprungen“, sagt Köttstorfer, der jemanden fix als Pächter gehabt haben will. Es ist Ingo Rietheimer, der früher bei den Donauwirtinnen zugange war und seit November 2016 Küchenchef in der Linzer Schlossbrasserie ist. Rietheimer sagt auf Anfrage, dass es Gespräche gegeben habe, aber nicht sehr verbindlich und die Bergdiele für ihn nicht attraktiv genug gewesen sei. Eigentümer Köttstorfer lässt sich aber nicht beirren und sucht weiter. Er will an einem Lokal festhalten. Ein Wohnhaus aus der Bergdiele zu machen sei dezitiert nicht geplant. „Ich lasse mir lieber Zeit. Beim Schiefen Apfelbaum hat es auch gedauert“, sagt Köttstorfer und zeigt sich zuversichtlich, dass die Bergdiele im  Sommer in Betrieb ist. Derzeit werde renoviert. Von Außen ist das nicht zu erkennen.

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Artikel Karin Haas 14. März 2017 - 06:00 Uhr
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