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Pilz, Kurz, die Konzerne und die Realität

Der Wahlkampf ist eine Zeit der Oberflächlichkeit und auch des Populismus. Also wie geschaffen für einen Politiker wie Peter Pilz, der sich nicht lange mit Fakten aufhält, wenn es darum geht, ein paar billige Punkte zu sammeln.

Trotzdem sollte man sich zumindest eine vorsichtige Annäherung an die Realität nicht schenken.
Pilz wirft Sebastian Kurz vor, er würde die Konzerne, namentlich Großspender und KTM-Chef Stefan Pierer, beschenken, indem er die Besteuerung nicht entnommener Gewinne streichen wolle.


Erstens werden dadurch die Steuern nicht verschenkt, sondern die Schuld wird nur gestundet. Sobald der Gewinn ausgeschüttet wird, wären Körperschafts- und Kapitalertragssteuer fällig.


Zweitens ist es nicht nur für die Unternehmen, sondern auch deren Beschäftigte erfreulich, wenn die Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern für neue Investitionen verwendet werden. Das gilt nicht nur für Konzerne, sondern auch für kleine Kapitalgesellschaften, die sich international behaupten müssen.


Was noch zu klären sein wird, ist die Behandlung der anderen Unternehmen. Diese sollten gegenüber Kapitalgesellschaften nicht benachteiligt werden.

 

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Artikel Dietmar Mascher 12. September 2017 - 15:41 Uhr
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