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Die SP und der Boulevard: Eine schmierige Geschichte

Das Verhältnis der SPÖ zu Wegwerfzeitungen war immer schmierig. Unter Faymann wurde der Boulevard hofiert und subventioniert, dafür hätschelte man ihn als „Austro-Obama“. Geholfen hat es ihm nichts.

11 Kommentare Christoph Kotanko 27. September 2017 - 09:31 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
von vonWolkenstein (1204) · 28.09.2017 08:47 Uhr

Das ist sicher ein abgekartetes Spiel zwischen der SPÖ und „Österreich“. Ohne SPÖ würde es diese Zeitung schon lange nicht mehr geben. Man will den Leuten nur Sand in die Augen streuen. Zum richtigen Zeitpunkt wird "Österreich" wieder aus allen Rohren gegen Kurz und Co wettern und Kern in den Himmel heben und dann ist wieder alles paletti.

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von WikiPedia (49) · 28.09.2017 08:33 Uhr

Kern hat vollkommen recht, dass er sich das nicht gefallen lässt. Die Spitzenkandidaten werden von den Medien wie bei einer Castingshow durch diesen Wahlkampf getrieben. Das hat mit objektiver Information nichts mehr zu tun. Es geht nur noch um Einschaltquoten und Leserzahlen. Diese Kampagnen von Boulevardmedien gegen den Kanzler oder andere Spitzenpolitiker, die nicht mitspielen wollen, ist ein klarer Missbrauch der Rolle von Medien als 4. Gewalt in einem Staat. In dieser Rolle haben Medien die Aufgabe die Mächtigen zu kontrollieren und zu kritisieren, aber nicht die Aufgabe, das Image von Politikern, die nicht jeden Blödsinn mitmachen oder zu wenig inserieren, anzupatzen.

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von beppogrillo (1650) · 27.09.2017 22:19 Uhr

Das Grundproblem ist naturgemäß sehr komplex und geht vom mit Zwangsgebühren finanzierten orf aus und setzt sich fort in uferloser Parteien-Finanzierung und inzwischen klammheimlich organisierter Ministerien-Propaganda, alles in allem blechen wir Untertanen nicht nur obszöne Steuern und Unsozial-Abgaben und noch Dutzende Sonderabgaben an Gemeinde, Land und Bund. Eben ein ekelhafter Wildwuchs an Belastungen für die NULL Gegenleistung erbracht werden, außer daß sich Bonzokraten auf allen Ebenen, sowie die schon lächerlichen fake-news-Propaganda-Industriellen, offiziell als Agenturen bezeichnet.
Propaganda-Inserate von öffentlichen Institutionen sind gewerbsmäßige Steuergeld-Veruntreuung. Hätten wir tatsächlich eine unabhängige Justiz, müßten die Auftraggeber längst von der Korruptions-Staatsanwaltschaft angeklagt werden.
Parteien-Finanzierung und "Presse"-Förderung sind ersatzlos einzustellen.

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von fritzicat (2881) · 27.09.2017 21:10 Uhr

Nehmen nicht die OÖN ständig ordentlich Geld, um in OÖ Stelzer, Strugl, Hiegelsberger ordentlich zu hofieren.
Auch war es kein Schaden für die OÖN, dass die Hummer in der Wirtschaftskammer endlich etwas zu reden hat, öffnet sie doch die Sparbüchse der Kammer, um im Boulevard vorteilhaft abgelichtet zu werden.

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von Megaphon (2186) · 27.09.2017 20:22 Uhr

Einfach ausgedrückt:

Innerhalb weniger Tage hat sich die Prinzessin Kern zum Rumpelstilzchen gewandelt.

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von netmitmir (3855) · 27.09.2017 17:32 Uhr

Irgendwie halblustig der Artikel, in einer VP gesteuerten Zeitung mit jeder Menge Werbung von dunkelschwarzen Konzernen.
Irgendwie ist diese Verlogenheit ekelhaft.

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von vonWolkenstein (1204) · 28.09.2017 08:50 Uhr

......genau so wie Ihr Kommentar. Unterste Schublade. Auch Sie leben über Ihren Klub aus Steuergeldern.

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von Gugelbua (15322) · 27.09.2017 12:07 Uhr

dafür gibts wiederum Zeitungen die fernab jeder Realität ihr zahlungskräftiges Klientel hoch jubeln grinsen

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von haspe1 (19342) · 27.09.2017 10:27 Uhr

Im Prinzip gebe ich Kotanko recht. ABER: Einer der Gründe, weshalb er das schreibt, ist natürlich auch, dass es den "seriösen" Medien ein Dorn im Auge ist, wenn viele Inseratengelder in den Trash geworfen werden, weil sie diese nicht für sich bekommen.

Was Kotanko nicht schreibt, ist, dass auch andere Parteien, nicht nur die SPÖ den Boulevard gerne füttern. Die SPÖ treibt es hier aber besonders arg.

Und die Unterscheidung Steuergeld/Parteigeld ist auch zu diskutieren. Mit Parteigeld können die Parteien sicher etwas eigenmächtiger umgehen, als die Regierungs-Kabinette mit Steuergeld, aber zum Grossteil kommt auch das Parteigeld aus dem Steuertopf (wir haben eine sehr hohe Parteiförderung). Wie muss es da laufen?

Und noch etwas: Früher, vor ein paar Jahren, als die Gesetzeslage anders war, haben die Minister und auch die diversen Landesräte sehr viele "Informationen" in die Zeitungen gegeben, alle samt und sonders aus Steuergeld finanziert und alle samt und sonders mit wenig

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von haspe1 (19342) · 27.09.2017 10:31 Uhr

Informationsgehalt, dafür mit grossen Fotos der entsprechenden Regierungsmitglieder und Selbst-Beweihräucherungs-Texten. Etwas scharf ausgedrückt waren das (partei-)politische Werbe-Inserate im Tarnkleid einer offiziellen Gebietskörperschaft-Information. Auch die O.Ö. Nachrichten, so wie alle anderen Zeitungen haben diese Pseudo-Informations-Inserate auf Kosten der Steuerzahler gerne gebracht.

Da kann ich mich leider nicht erinnern, dass Redakteur Kotanko oder CR Mandlbauer oder ein anderer über die "Steuergeld-Verschwendung" solcher Inserate zu Felde gezogen wären (obwohl diese Inserate ganz klar eine solche waren). Grund: Sie haben ja Einnahmen für die eigene Zeitung ergeben!

Diese Kritik der "seriösen" Medien an der Inserate-Steuergeld-Verschwendung hat also auch eine Komponente, die unter "Eigennutz", "Futterneid" und "Scheinheiligkeit" zu buchen ist. Aber auch gute Gründe im Sinne der Steuerzahler...

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von schutzengel75 (136) · 27.09.2017 10:16 Uhr

Frei nach dem Motto: "Die Geister, die ich rief..."

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