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Welthungertag

Politische Verantwortungslosigkeit, Gier, Technologiegläubigkeit und männliche Allmachtsphantasien gelten als Ursachen für Hunger und Unterernährung

3 Kommentare Philipp Braun 16. Oktober 2016 - 10:11 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
Foxfire3000 (1869) 16.10.2016 19:33 Uhr

Dass der Hunger zurück gedrängt wurde und heute viel mehr Menschen auf der Erde leben und gleichzeitig die Nahrungsmittelversorgung besser wurde, hat fast nur mit besserer Technologie, basierend auf billiger Energie und neuen Landwirtschaftlichen Verfahren zu tun.

Ineffiziente kleinbäuerliche Strukturen können die weiter wachsende Weltbevölkerung eben gerade nicht ernähren. Sie sind eine Ergänzung zur großindustriellen Nahrungsmittelproduktion aber sicher keine Lösung für Probleme. Billige Energie, moderne Maschinen, Dünger / Agrarchemie und sogar Gentechnik sind die Schlüssel.

Wo Menschen hungern, hat das mit Korruption und Misswirtschaft zu tun. Wer in sexistischer Weise von "männlichen Allmachtsphantasien" phantasiert soll bitte studieren, von welchem Geschlecht die meisten tollen Maschinen und Erfindungen stammen, die in der Landwirtschaft so immense Produktivitätssteigerungen erlaubt haben, dass das Hungerproblem heute kleiner ist als je zuvor in der Menschheitsgeschichte.

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Biobauer (1060) 16.10.2016 12:38 Uhr

Das spannende daran ist das man momentan in Europa vor lauter Wohlstandsgier versucht genau diese Kleinbäuerliche Struktur zu zerstören die unserer Gesellschaft Nahrungsmittelsicherheit gibt.

Hier geht viel Wissen um den Regionalen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verloren und zwar unwiederbringlich verloren.
Als Beispiel möchte ich nur sogenannte Minutenböden hernehmen, Böden die nur mit sehr viel Erfahrung über einen sehr kurzen Zeitraub bearbeitbare sind, weil sie vorher zu Feucht und nachher Steinhart sind.
Solche Lagen und viele andere Beispiele kann man nicht aus der Cloud heraus bewirtschaften, das braucht es Menschen die damit aufgewachsen und kundig sind.

Österreich war bis 1970 Getreideimportland und wir Könnens erst die letzten 40 Jahre selbst ernähren, Dank einer sehr fleissigen Bäuerlichen Kultur.
Helfen sie mit diese zu bewahren.

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Gugelbua (15761) 16.10.2016 10:47 Uhr

die ewig gleiche Leier, davon werden die Hungernden auch nicht satt !

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