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Steinpilze – getrocknet oder eingefroren?

Eine Verlängerungsoption vom Waldaroma.

Sie sprießen aus dem Boden und sind eine aromatische Bereicherung für jede Küche. Falls der Gusto mit dem Angebot nicht mithalten kann, und der Genießer nicht alle Steinpilze auf einmal vertilgen kann, gibt es zwei bedeutende Möglichkeiten, um sich später über die schwammerllose Zeit zu retten: Einfrieren oder Trocknen.

Ich persönlich finde, dass die Steinpilze in getrocknetem Zustand besser sind, zumal man sie länger aufbewahren kann. Beim Einfrieren sollten die Pilze in der Regel nach spätestens einem halben Jahr verzehrt werden, ansonsten sind sie laut verschiedener Experten wertlos.

Beim Trocknen kann man sie entweder auffädeln und in der Luft trocknen - funktioniert aber oft nicht so wie gewollt, da sie leicht schimmlig werden können. Die weitaus bessere Variante ist ein Dörrapparat oder ein Backofen. Das Rohr auf maximal 50 Grad aufheizen, die geschnittenen Pilze auf ein mit Backpapier belegtes Blech in den Ofen geben, die Tür etwas offen lassen, damit die Feuchtigkeit entweicht und dem Genuss stehen nach einer Zeit (ca. zwei bis drei Stunden) Tür und Tor offen. Getrocknete Pilze sind, sofern sie dunkel, trocken und ordnungsgemäß gelagert worden sind, mindestens zwei Jahre haltbar. 

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Artikel Philipp Braun 15. August 2016 - 13:00 Uhr
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