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Raus aus dem Alltag – rein in den Luxus

Die weiße Trüffelsaison fängt langsam wieder an.

Teuer und schwer zu finden: die weiße Trüffel Bild: Franz Neumayr

Einmal im Jahr über die Stränge schlagen und im Genuss schwelgen. Darf man das? Ja, absolut! Ein Muss aus Sicht der Hedonisten. Besonders formidabel gelingt das mit weißen Trüffeln. Die haben erfreulicherweise gerade Saison, auch wenn diese leider etwas durchwachsen ist. Zu trocken war es in den letzten Wochen, zu wenig finden ausgebildete Hunde wie die zwei Spürnasen Biba und Mojica aus Buzet. Daniela Puh, Eigentümerin von natura tartufi bestätigt das. „Die Saison ist aktuell nicht so gut. Wir finden wenig. In Istrien genauso wie in Italien. Dafür ist die Qualität sehr gut.“

Eine weitere Wermutstropfen ist neben der Verfügbarkeit der ökonomische Aspekt: Geringe Menge wirken sich auf den Preis aus, der naturgemäß kein Schnäppchen ist. „Erste Klasse-Qualität kostet 4500 Euro, zweite Klasse 3.500 Euro und für die dritte Klasse bezahlt man 2.000 Euro pro Kilogramm“, sagt Daniela.

Wer sich aber trotzdem den Luxus von weißen Trüffeln leistet (mindestens einmal im Jahr darf das sein), ist gut beraten, diese richtig zu veredeln.

Ich mag es am liebsten puristisch - ohne „Schnick-Schnack“. Omelette geht immer, oder man kredenzt Trüffeln mit Nudeln. Perfekt passt lange Pasta wie Tajarin, Tagliolini oder Tagliatelle: In einer Pfanne reichlich Butter schmelzen, danach etwas Nudelwasser beimengen, Pasta unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit frisch geriebenem Hartkäse verfeinern und zum Schluss weißen Trüffel über das Gericht hobeln.

Einfach in der Zubereitung, edel im Genuss.

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Artikel Philipp Braun 05. November 2017 - 14:52 Uhr
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