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Das Joglland zum Niederknien

Auf der Suche zum kulinarischen Höhepunkt gibt es ab sofort keine Ausreden mehr.

Manfred Flieser hat es wieder getan. Der umtriebige Gastronomiekritiker und Gründer von Slow Food Styria hat erneut kräftig in den steirischen Wirtshäusern, Buschen-, Mostschänken und Almhütten herum gerührt und die besten Betriebe im aktuellen Slow Food Styria Guide 2016/17 zusammengefasst. Mehr als 600 Genussadressen aus der Steiermark und der slowenischen Stajerska finden sich im kulinarischen Wegweiser wieder:

Da gibt es zum Beispiel im Joglland das herrliche Wirtshaus Gallbrunner, wo Lisbeth und Karl Rennhofer den alten Küchenherd ordentlich einheizen: „In einer gusseisernen Bratrein brutzeln Schweinsbrüstel und Schopfbraten im eigenen Saft. Als Beilagen dazu schmecken die legendären „z’sammg’legten“ Knödel, das mildwürzige Fischbacher Grubenkraut und ein Krügerl hausgebrautes Bier“, schreibt der Slow Kulinariker über den ausgezeichneten Betrieb. Die Rennhofer holen zudem fast vergessene Gerichte vor den Vorhang und würdigen Sterzgerichte auf ihrer Speisekarte.

Mehr Steiermark

In der Thermenregion kommt man nicht umhin, beim Steira Wirt einzukehren und nach Klachlsuppe, gebackenem Bries oder der Trautmannsdorfer Hochzeitssuppe zu verlangen. Köstlich.

Wer die Weststeiermark auf seinem kulinarischen Radar hat, möge doch bitte das unvergessliche Erlebnis Jagawirt wagen. Hauseigene Freilandschweine werden zu köstlichem Speck, Rohschinken und Salami veredelt. Zum Hinsetzen.

Noch nicht genug?

Bitte, den Slow Food Guide schnappen, schmökern und schmausen

Slow Food Styria Guide 2016/17

6. vollständig überarbeitete Auflage

248 Seiten, mehr als 300 Farbfotos

ISBN: 978-3-9503651-1-5

Preis: € 18,50 (A) - € 18,00 (D)

Bestellungen an: slowlife@a1.net

Info: Die Grundkriterien

Empfohlene Restaurants, Gasthäuser, Buschenschank- und Mostschankbetriebe pflegen eine Küche, die in der regionalen Kochtradition begründet ist.

Das Speisenangebot entspricht dem aktuellen Lebensmittelangebot von Landwirten und Manufakturen der Region. Das Fleisch stammt von artgerecht gehaltenen Tieren.

Kochen statt aufwärmen: Convenience-Produkte wie industrielle Fertig-, Halbfertiggerichte, Gemüse und Salat aus Dosen sowie Geschmacksverstärker sind tabu.

Kinder bekommen À-la-carte- und Tagesgerichte als kleine Portion angeboten.

Das Getränkeangebot weist einen hohen Anteil an Qualitätsweinen, Obstmost, Bier und naturreinen Fruchtsäften aus der Region auf. Qualitätsweine werden auch glasweise offeriert.

Die Preisobergrenze für ein dreigängiges Degustationsmenü (warme oder kalte Vorspeise, Hauptgang mit Beilage, Salat, Dessert und Gedeck) setzt Slow Food International bei 35 Euro an.
 

Bevor wir jemanden, der – nach objektiven, kritischen, anonymen Tests – die Slow Food-Kriterien erfüllt, in unser unabhängiges Medium aufnehmen, stellen wir uns die Frage, ob sich ein Umweg hierher lohnt. Erst wenn wir das mit „ja“ beantworten können, werden ein Betrieb und seine Leistungen beschrieben und kostenlos publiziert.

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Artikel Philipp Braun 26. Juni 2016 - 14:43 Uhr
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