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Videoüberwachung, ein Placebo

Innenminister Sobotka, der bereits im Herbst mit dem Big Brother Award für das beste staatliche Spionage-Ansinnen prämiert wurde, hat also neue Pläne.

4 Kommentare Martina Mara 10. Januar 2017 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
haspe1 (19482) 12.01.2017 08:37 Uhr

per Gesetz unsere privaten Wohnungen oder Autos für staatliche Zwecke zwangs-benutzen bzw. missbrauchen lassen!

Ich habe noch niemals so einen impertinenten Vorschlag eines Ministers gehört!

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haspe1 (19482) 12.01.2017 08:36 Uhr

Ich habe die teils überdreht-geschwätzigen Kommentare von Frau Mara schon mehrmals kritisiert, hier hat sie einige sehr gute Argumente und Fakten geliefert.

Mein Vorposter hat allerdings recht: Keiner glaubt, dass man Tschihadisten mit Kameras von ihrem Tun abbringen kann, aber die Kameras sollen die Verbrechensaufklärung danach erleichtern.

Und bei anderen Vergehen ein wenig präventiv wirken.

Was noch niemand extra kritisiert hat: Was Sobotka da vorhat, ist ja nicht nur ein riesiges Kameranetzwerk zur Big-Brother-mässigen Überwachung aller, sondern er will dies offensichtlich per Gesetz und Zwang durchsetzen. Überlegt Euch das mal: Sobotka will einen gesetzlichen Zugriff des Staates auf alle privaten Kameras, er will also die private Überwachung (auch wenn sie illegal, weil ohne Genehmigung erfolgt!) per Gesetzeszwang staatlich nutzen, ob die Kamerabesitzer das wollen oder nicht! Das wäre ein staatlicher Zwangs-Missbrauch privater Einrichtungen.

Genau so gut könnte Sobotka

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kratzfrei (6337) 12.01.2017 01:13 Uhr

Themenverfehlung. Nebenbei werden sich Dschihadisten kaum durch Sozialarbeiter und "nichtreligioeser Bildung" beeindrucken lassen.
Man muss immer das Ursache und Wirkungsprinzip beachten.
Gewalt und Kriminalität im öffentlichen Raum wird brutaler und häufiger - Folge Videokameras werden installiert. Und nicht umgekehrt. Wer sich nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln filmen lassen will, der möge zu Fuss gehen, mit dem Fahrrad oder mit dem
Kfz fahren.

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supalinza (167) 10.01.2017 04:51 Uhr

gute frau, dann fahren sie mal am wochenende mit der bim in den linzer süden. dazu werden sie (oder ihre kinder) wahrscheinlich nie kommen. oder haben sie ein kind, das über den linzer hauptbahnhof zur oder von der schule (oder lehre) kommt und durch die dortigen gänge muss? genau dieses von-oben-herab - ohne die lebensverhältnisse der menschen zu kennen - ist der grund der aktuellen entwicklung.

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