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Eine erste Bilanz

Die Black Wings stehen zwei Spiele vor Ende des Grunddurchgangs bereits besser da, als noch im Vorjahr.

"Wir sind Erster im Power Play, Erster im Penalty Killing, Erster im Toreschießen – das war letztes Jahr nicht so. Ich denke, dass wir im Vergleich zum Vorjahr etwas weiter sind", sagte Rob Daum, obwohl sein Team davor zwei Niederlagen mit 13 Gegentoren hinnehmen musste. Optimistisch? Wohl kaum, denn die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Black Wings haben den Grunddurchgang 2015/2016 auf Rang zwei hinter Salzburg abgeschlossen. 23 Siegen und 6 Siegen nach Verlängerung standen elf Niederlagen und vier Niederlagen nach Verlängerung gegenüber. Macht insgesamt 85 Punkte. Tordifferenz: 137:107.

In der laufenden Saison fehlen den Linzern noch zwei Heimspiele - gegen Ljubljana und Bozen. Doch bereits jetzt haben die Linzer 161 Tore erzielt, 123 kassiert und 81 Punkte gesammelt. Dabei stellen die Linzer das beste Powerplay, das beste Penaltykilling und die zweitbeste Schusseffizienz. Die Defensive stand bis zur Fix-Qualifikation für die Playoffs sehr gut und die Offensive trifft am laufenden Band. Nur noch zehn Treffer fehlen den Black Wings auf den Liga-Torrekord von 171 Toren. Und dabei findet sich das positivste Zeichen. 

Tore ausgeglichener verteilt

Denn während im Vorjahr die größte Torlast auf der Einser-Linie um Kozek (40), DaSilva (18) und McLean (13) lag, treffen in dieser Saison gleich drei Reihen. Lebler und DaSilva sind in der ersten Linie stets brandgefährlich - egal ob mit McLean oder Hisey, Broda, Potulny und Hofer punkten in der zweiten Reihe. Und falls denen nichts gelingt, sind auch Schofield in Kombination mit Patrick Spannring und Daniel Oberkofler immer wieder für einen Treffer gut. Genauso wie die Scharfschützen in der zweiten Reihe - Dorion, D'Aversa und Piche. In der gesamten Vorsaison trafen 20 Spieler aus dem Kader der Linzer, heuer bereits 23.

Verletzung von Ouzas

Defensiv liest sich die Bilanz mit 123 Gegentreffern aktuell nicht ganz so berauschend. Allerdings muss man dazusagen, dass 16 davon nach der Fixqualifikation für die Playoffs passierten. Außerdem war Mike Ouzas lange verletzt, weshalb Florian Janny, der vor dieser Saison keine EBEL-Erfahrung vorweisen konnte, einspringen musste. Der Jung-Goalie erledigte seine Sache in zehn Spielen sehr brav. Allerdings will man sich für das Playoff auf der Zweier-Goalie-Position noch einmal verstärken, was für die heiße Phase der Meisterschaft durchaus Sinn ergibt.

Zwei Dinge wurden den Black Wings im Vorjahr zum Verhängnis: Einerseits rutschte man in der Pick Round auf Rang fünf ab, weshalb man sowohl gegen Bozen, als auch gegen Znaim auswärts anfangen musste. Andererseits gab Daum seinen beiden Top-Reihen ab der Pick-Round überdurchschnittlich viel Eiszeit. Das machte sich vor allem in der Halbfinalserie gegen Znaim physisch bemerkbar.

Diese Fehler dürfen heuer nicht mehr passieren. Dann ist viel möglich. 

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Artikel Markus Prinz 12. Januar 2017 - 17:24 Uhr
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