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Der Bonus ist weg - na und?

44 Grunddurchgangsrunden für die berühmte Yeti-Tant? Schaut so aus. Von Platz zwei auf vier abgerutscht - das ist das Ergebnis aus Linzer Eishockeysicht nach den ersten beiden Spielen der Pick-Round. Ist das Nervenkostüm mit Blickrichtung Play-offs angespannt? Nein.

Ein Abend zum Vergessen

Patrick Spannring Bild: GEPA

1:3 gegen Bozen, 2:3 in Wien - die Black Wings sind auf ihren mageren vier Bonuspünktchen sitzen geblieben und hinter Znojmo (das ist der Heim-Gegner am Freitag) und die Vienna Capitals zurückgefallen. Damit ist das in einem sehr starken Grunddurchgang eroberte Guthaben praktisch verspielt. Was wiederum die Diskussion aufwirft, ob das in der Vergangenheit Geleistete zu wenig wert ist. Ja, ist es. Aber die Regeln sind Programm und jedem Klub bekannt.

Weshalb großes Jammern nicht auf der Tagesordnung steht. "Wenn du Erfolg haben willst, musst du in den Play-offs sowieso jeden schlagen und auch Auswärtsmatches gewinnen", sagt Verteidiger Grant Lewis. Er ist nach überstandener Gehirnerschütterung die Ruhe in Person, das gilt auch für den Rest vom Schützenfest.

Wer Krisenstimmung und "Panik auf der Titanic" erwartet, befindet sich auf dem falschen Dampfer. Die Mannschaft bleibt fokussiert und emotional stabil. Weder euphorisch im Erfolg noch zu Tode betrübt, wenn es nicht ideal läuft.

Linz wird zurückschlagen. Es besteht noch kein Grund zum Pessimismus. Die beiden Niederlagen tun weniger weh als die Verletzung von Patrick Spannring (Seitenbandriss im Knie). Der Vorarlberger ist ein Fighter unter dem Hallendach, der perfekte Play-off-Spieler. Er nimmt den Wettlauf gegen die Zeit an.

Gesundheit ist das höchste Gut, auch in den Play-offs. Bei einer kurzen Bank geht dir mit Fortdauer der Saft aus. Das haben die Wings in der abgelaufenen Saison in der Semifinal-Serie gegen die Vienna Capitals bitter zu spüren bekommen. Das soll und darf nicht wieder passieren.

Ab 26. Februar, dem Play-off-Start, müssen die Cracks auf der Höhe sein. Beim Stand von 0:0, ohne Bonus, ohne Gedanken an das Gestrige, ohne Ausreden. Wir freuen uns auf die heißeste Zeit.

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Artikel Alexander Zambarloukos 27. Januar 2016 - 19:10 Uhr
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